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30. März 2012 / competenceselling

Death Dating als Ingenieurskunst

Schon vor ca. einem Jahr verlinkte ich auf die ARTE Doku zur geplanten Obsoleszenz. Heute hat der WDR ein Feature zum gleichen Thema veröffentlicht, das man hier nachhören kann.

Was mir an diesem Feature gut gefällt: Hier werden auch die „Vorteile“ der geplanten Obsoleszenz (= Death Dating) betrachtet, wobei deutlich wird, wie wichtig die technische Innovation für unsere Wirtschaft geworden ist. Wo kämen wir also hin, wenn wir nicht ständig neue Mobiltelefone, iPods oder andere Gadgets kaufen würden? Müssen wir also Wegwerfprodukte in Kauf nehmen, damit die Wirtschaft weiter wächst, oder gibt es Alternativen? Leider bleibt diese Frage offen.

Problem der Industrie dabei: Die Geschäftsmodelle der Firmen, die auf ständig neue Modelle setzen, brechen zusammen (s. Sony’s Walkman oder Apples iPod)

Und noch ein Hinweis aus dem Feature. Die Seite „Murks nein Danke“ listet Fälle auf, die Verbraucher melden. Besonders interessant, die „es-geht-auch-anders“ Hinweise auf dieser Seite.

 

 

 

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  1. Stefan Schridde / Apr 13 2012 11:11

    besonders spannend finde ich die Erkenntnis, dass langlebigere Produkte zur Folge haben, dass wieder konsumptives Kapital frei wird für neue und bessere Produkte. Wir hätten dann wieder Geld für wirkliche Innovationen, wen wir nicht stets bloße Produktänderungen kaufen müssten, weil das vorherige Produkt geplantem Verschleiß ausgesetzt ist. Es ist ein Trugbild, dass geplanter Verschleiß die Wirtschaft fördert. Sie lähmt diese.

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