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13. September 2010 / competenceselling

Bei jedem Krümel, den er entdeckt, geht die Gießkanne an

Aus einem Beitrag über den Hirnforscher Gerald Hüther, gefunden in der „Freies Wort“

„Das Hirn wird so, wie man es mit Begeisterung benutzt.“ Jedes Hirn ist in jedem Lebensalter lernfähig, aber wirklich gelernt wird nur „im Zustand der Begeisterung“. Dann werden die emotionalen Zentren angeknipst, dann werden wie mit einer Gießkanne Botenstoffe ausgeschüttet, die wie „Dünger fürs Hirn“ wirken. Dann verfestigen sich die Netzwerke, in denen das Gelernte abgelegt ist. Genau deshalb könne man Telefonbücher so schlecht auswendig lernen, sagt Hüther – es fehle schlicht an Begeisterung. Ein Dreijähriger erlebe diese Stürme der Begeisterung 50- oder 100-Mal am Tag, „bei jedem Krümel, den er entdeckt, geht die Gießkanne an“. Deshalb lerne er in diesem Alter auch sehr viel. Ein Pubertierender erlebe diese Begeisterungsstürme nur noch fünfmal täglich.

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