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11. August 2010 / competenceselling

Vom Schwächling zum Alpha-Fisch

Seit Jahren wird über Gene diskutiert. Da finden sich plötzlich Gene, die für bestimmte Verhaltensweisen verantwortlich sein sollen. So das Krieger-Gen oder das Schwulen-Gen.

Spiegel-Online stellt diese Diskussion in einem guten Beitrag zusammen und zeigt die verschiedenen Strömungen der letzten Jahre auf. Am Ende finden sich ein paar Beispiele, die zeigen, dass es nicht einzelne Gene sind, die die Verhaltensgenetik bestimmen, sondern die Kombination aus Vererbung und erlerntem Verhalten. Auch gehört dazu das Wechselspiel von Vererbung und dem Einfluss von Erfahrungen wiederum auf die Gene.

Und so kommt es dann dazu:

„Forscher haben zwei Männchen und einige Weibchen in einem Becken gehalten und dann den dominierenden Barsch aus dem Wasser genommen. Damit schlug die Stunde des anderen: Innerhalb von Minuten bekam er eine prächtige Farbe und zeigte dominantes Gehabe. Die Chance, auf der sozialen Leiter endlich nach oben zukommen, veränderte die Arbeitsweise der Gene: In den Gehirnzellen entstand verstärkt EGR-1, was wiederum eine Kaskade von physiologischen Veränderungen auslöst: Aus dem Untertan wurde ein Herrscher.“

Passt doch irgendwie zum meiner Prinz Poldi Geschichte.

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