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22. September 2009 / competenceselling

Warum Chefs Angst vor dem Mitarbeitergespräch haben

Viele Vorgesetzte drücken sich vor einem Gespräch mit ihren Mitarbeitern. Warum nur? Das ist doch ihr Job. Klar, aber wer hat dies denn wirklich auch gelernt, es beigebracht bekommen oder eine Ausbildung dazu erhalten? Die meisten sicher nicht, das ist eher Learning by doing oder der Chef ist ein Naturtalent.

Eine gewisse Spannung vor solchen Gesprächen ist sicher auch gut und nötig, schliesslich geht es oft um wichtige Themen, die sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wer sagt, er verspüre keine Anspannung vor schwierigen Gesprächen, steht seinen Mitarbeitern vielleicht sogar gleichgültig gegenüber oder – im positiven Fall – hat genug Erfahrung und Ruhe – um sie sicher und lösungsorientiert zu führen.

Es wäre ganz gut, würden wir uns als Chef ein wenig mehr mit unserer Kompetenz in diesem Punkt beschäftigen. Ein wenig dazu zulernen hat noch nie geschadet. Manches Training vor einer Kamera gibt Hinweise darauf, wie wir uns besser verhalten könnten. So ist fast immer festzustellen: Chefs reden einfach zu viel und hören zu wenig zu.

Entscheidend ist, das jedes Gespräch mit Mitarbeitern ernst genommen wird. Vor allem der Mitarbeiter als Person ernst genommen wird. Das man als Chef zuhört, sich einbringt und nachfragt. Befassen Sie sich mit den Themen, die an Sie herangetragen werden und sorgen Sie dafür, dass sie auch im Nachgang behandelt oder aufgegriffen werden. Versprechen Sie nichts was Sie nicht halten können und kommen im nächsten Gespräch auf das wieder zurück, was offen geblieben ist.

Jedes Gespräch mit Mitarbeitern bietet neben der Herausforderung auch Chancen zur Verbesserung. Und sei es nur ein besseres Verständnis untereinander.

Hier noch ein akuteller Beitrag aus der FAZ zum Thema:

Die Angst der Chefs vor dem Mitarbeitergespräch

Wenn man Mitarbeiter im Vertrieb fragt, welche aktive Unterstützung sie durch ihre Vorgesetzten bei der Bewältigung von Arbeitsproblemen erhalten, stößt man oft auf Unverständnis und Achselzucken. „Mein Chef weiß gar nicht genau, womit ich mich herumschlagen muss. Wir sind hier weitgehend auf uns selbst gestellt.“ Hätten diese Mitarbeiter eine kontinuierliche Unterstützung durch ihren Chef, würde das bei ihnen nicht nur die Stimmung erheblich verbessern. Sie hätten zudem auch mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben…..

Lesen Sie bitte in der FAZ weiter.

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  1. Volker / Feb 2 2010 16:02

    Die eigentlichen Fragen werden nicht gestellt:

    Warum werden wichtige Personalgespräche nicht zeitnah im Führungs- und Berufsalltag erledigt?

    Und warum sind die sogenannten Mitarbeitergespäche überhaupt erforderlich, wenn das ganze Jahr über guter und enger Kontakt zu den Mitarbeitern gehalten wird?

  2. Larissa / Dez 7 2011 17:35

    Ich sehe das, so wie mein Vorredner – wofür Mitarbeitergespräche? In einem vernünftigen Betrieb sollte doch eine gewisse freundschaftliche Basis zwischen Angestellten und Chef herrschen? Ich zumindest gehe direkt zu meinem Chef, wenn ich Probleme habe, und warte nicht das nächste offizielle Mitarbeitergespräch ab.

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