Skip to content
25. September 2008 / competenceselling

Personalentwicklung dringend gewünscht

Unter dem Titel „Personalentwicklung dringend gewünscht“ fand ich einen Beitrag über die Bedeutung von Weiterbildung im Unternehmen.

Es ist nicht der Firmenwagen, das Blackberry oder andere Status-Benefits, die Mitarbeiter von ihrem Arbeitgeber fordern: Eine aktuelle Studie belegt, dass immer mehr Arbeitnehmern regelmäßige Weiterbildung zur Bewältigung ihres Jobs und eine systematische Laufbahnplanung als Arbeitgeberleistung wichtiger sind. Personalentwickler und Recruiter müssen sich darauf einstellen, dass Mitarbeiter und Bewerber gezielt nach Leistungen fragen, die ihre „Employability“, ihre Arbeitsbefähigung im immer komplexer werdenden Arbeitsmarkt stärken.

Mehr als 8.500 Teilnehmer aller Altersstufen, Branchen und Berufsgruppen hatte der Vergütungsspezialist Watson Wyatt Heissmann in Kooperation mit der Personalmarketingagentur Fiebes in Company in einer Studie zur Attraktivität von Benefits befragt. Die Ergebnisse sind verblüffend: Nicht die betriebliche Altersvorsorge oder der Firmenwagen stehen auf der Beliebtheitsskala der Arbeitgeber-Nebenleistungen ganz oben, sondern Benefits aus dem Bereich Personalentwicklung und Employability. Im Ranking ganz oben stehen Zusatzleistungen zur allgemeinen Fort- und Weiterbildung genauso wie regelmäßige Mitarbeitergespräche als Basis für eine systematische Personalentwicklung und Laufbahnplanung.
Sehr attraktiv wurden auch flexible Arbeitszeitmodelle und die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, eingestuft. Damit sind Benefits aus dem Bereich Personalentwicklung und Employability und Work-Life-Balance viel mehr geschätzt als Zusatzleistungen, die einen gewissen Status versprechen, wie zum Beispiel der Firmenwagen oder der Blackberry. Nur 39 Prozent der Befragten halten den Firmenwagen für attraktiv, sogar über 50 Prozent der Studienteilnehmer stufen den Blackberry als uninteressant ein.

Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander

„Am wichtigsten ist das Thema Employability“, sagt Nicole Pilger, die bei Watson Wyatt Heissmann für die Studie verantwortlich zeichnet. „Das ist über alle Gruppen von Alter über Geschlecht bis Branche der am häufigsten genannte Benefit, gefolgt von der Flexibilität der Arbeitszeit. Dann erst kommen klassiche Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, Essenszuschuss und so weiter.“ Die Juristin schließt aus den Ergebnissen ihrer Studie: „Lebenslanges Lernen und bei der Arbeit auf dem neuesten Stand zu sein, sind bei den Mitarbeitern angekommen.“
Den Forderungen an den Arbeitgeber, die eigene Arbeitsmarktfähigkeit zu stärken und Weiterbildungsangebote zu machen, die bei der Bewältigung des aktuellen Jobs helfen, steht eine Unternehmensrealität gegenüber, bei der Wunsch und Wirklichkeit weit auseinanderklaffen. Beim Thema Employability geben 45 Prozent der Befragten an, dass sie die von ihnen gewünschten Fort- und Weiterbildungen erhalten. Dagegen stehen nur jedem fünften auch Angebote zur Karriere- und Laufbahnplanung zur Verfügung.

Lesen Sie bitte hier weiter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: