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5. August 2008 / competenceselling

Linktipp Welt Online: Wer weiss, wie ich ticke….

Linktipp: Welt Online
Von Bärbel Schwertfeger

Wie Ihr Gehirn entscheidet

Nur wer weiß, wie er tickt, kann sich steuern und Erfolge planen. Was Neurowissenschaftler über das Zusammenspiel von Verhalten und Hirnaktivität entdeckt haben

Fast jeder kennt die Situation. Während man telefoniert, liest man gleichzeitig die neuesten E-Mails und danach weiß man oft nicht mehr, was eigentlich drin stand. Professor Ernst Pöppel wundert das nicht. „Unser Gehirn kann immer nur einen Bewusstseinsinhalt wahrnehmen“, erklärt der Münchner Hirnforscher. „Multitasking ist daher gar nicht möglich.“ Man könne allenfalls mehrere Dinge schnell hintereinander tun, aber diese seien dann nicht im Hirn verankert. „Das ist nur äußerliche Effizienz unter Umgehung der Großhirnrinde und führt auf Dauer zur partiellen Verblödung“, kritisiert der Vorstand des Humanwissenschaftlichen Zentrums der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Es sei doch längst schon wie eine Sucht, dass man glaube immer möglichst schnell reagieren zu müssen. Wenn es in allen Unternehmen in Deutschland pro Tag eine Stunde ohne Telefonate und E-Mails – also ohne Unterbrechungen – gebe, würde das einen unglaublichen Kreativitätsschub bewirken…….

Anmerkung:

Dies enspricht voll und ganz dem Ansatz von Competence Selling®. Die Grundfrage ist, wie „ticke“ ich selbst und gehe dann mit mir um, und wie „tickt“ der Andere und wie gehe ich damit um. Wie sieht meine Biostruktur aus und auf welche Biostruktur(en) treffe ich. Besonders interessant ist daher auch der folgende Absatz:

„…laut neurophysiologischer Forschung werde unser Charakter werde bereits in den ersten Lebensjahren bis zur Pubertät endgültig und unveränderbar festgelegt. „Nur die durch die genetischen Programme vorgegebenen Verbindungen zwischen den Nervenzellen, die auch genutzt werden, werden im Gehirn verankert“, erklärt Pöppel. Dabei spiele auch die Kultur, in der man aufwachse, eine entscheidende Rolle. Sie präge die Struktur unseres Gehirns, wenn es zum Beispiel um Dinge wie unser Wertesystem, unseren Sinn für Gerechtigkeit oder unser Bedürfnis nach Gruppenzugehörigkeit geht. „Menschen sind so wie sie sind“, resümiert der 67-Jährige. Wer von seiner Grundstruktur introvertiert sei, der werde es auch bleiben und ließe sich nicht zum extrovertierten Verkäufer trainieren. Das habe auch Konsequenzen für die Weiterbildung und erfordere eine Individualisierung des Lernens.“

Lesen Sie bitte den ganzen Beitrag hier

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  1. Wolff Horbach / Aug 5 2008 08:51

    Die Zen-Meister wissen schon lange, dass man zu einer Zeit nur eines tun sollte. Dieses aber mit voller Konzentration. Darin liegt ein Geheimnis des Glücks.

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