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9. Juni 2008 / competenceselling

Über die Gier

Gier ist sicher ein aktuelles Buzzword. In vielen Medien finden sich Artikel über die Gier von Topmanagern und Konzernen. Inwieweit die Gier in uns allen steckt, fragt sich die Psychologin Dr. Beate Weingardt. Sie meint, dass Gier in der psychologischen Praxis nicht auftaucht, weil das nicht als Problem angesehen würde. Gier sei eher etwas normales, teilweise sogar bewundert – und das obwohl Habgier zu einer der sieben „Todsünden“ gehört.

Reflektieren wir einmal auf uns selbst, auf unser eigenes Verhalten, auf das unserer Arbeitgeber als Institution und auf das unserer Kunden. Mit wem habe ich es zu tun, wie gehe ich mit (ausgeprägter) Gier in der Praxis um. Ist Gier eine der Antriebskräfte meiner Kontaktpersonen oder deren Firmen. Wie kann man das auffangen? Natürlich gehts auch anders herum. Gier entfachen als Kaufimpuls. So machen es sicher viele Konsumartikler. Sie „fixen“ uns an und locken dann mit super-sonder-niedrigst-Angeboten. Gier und Geiz gehören dabei wohl zwingend zusammen oder ergänzen sich. Eine interessante Kombination.

Natürlich hat Gier auch etwas mit unserer Evolutionsgeschichte zu tun. Gier sichert das Überleben und dient als Antrieb. Nur wer viel isst überlebt auch Durststrecken. Inwieweit das ins Gegenteil ausschlagen kann, können wir heute an der aktuellen Situation gut beobachten. Gier als Überlebensfaktor hat sicher ausgedient und ist gesellschaftlich eher kritisch zu betrachten.

Mehr zu Thema Gier und das Interview mit Beate Weingardt findet sich in der Brigitte.

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