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17. April 2008 / competenceselling

Aufgabe Requirements Management

Sie brauchen geeignete Projektmitarbeiter? Sie haben Mitarbeiter mit bestimmten Profilen, die für diese Aufgabe eingesetzt werden könnten, aber diese Profile sind Ihnen unbekannt oder den Mitarbeitern die Anforderungen unklar? Dann müssen Sie sich der Herausforderung des Requirements Managements stellen.

Hierzu hat schon die GartnerGroup 2003 festgestellt, dass z.B. mehr als 75 % der Software-Projekte aufgrund von gravierenden Fehlern scheitern. So lag das durchschnittliche verbrauchte Budget von abgeschlossenen Projekten oft bei über 220% des angesetzten Budgets.

Die Weichen über den Erfolg oder Misserfolg werden bereits in den ersten Phasen eines Projektes entscheidend gestellt. Fehlende oder fehlerhafte Definitionen und Anfoderungen über die Unternehmens- und Projektziele, detailarme Leistungsanforderungen, unzureichende Einbindung der Anwender und unkoordinierte Änderungen im Verlauf des Projektes sind entscheidende Gründe für das Scheitern von Projekten.

Grundsätzlich ist die Aufstellung von Anforderungen aber relativ einfach. Anforderungen müssen vollständig, richtig, konsistent, testbar, verständlich, notwendig, eindeutig und umsetzbar sein.

Ein erfolgreiches Requirements-Managements bedeutet, die Unternehmensziele mit dem Budget, den Stakeholdern, den Schnittstellen, den funktionalen Anforderungen und der zur Verfügung stehen Zeit ganzheitlich zu betrachten und sinnvoll zusammenzubringen. Nur dann kann ein gut funktionierendes Projektteam mit einer gemeinsamen Aufgabenstellung geformt werden. Das erfordert nicht nur viel Erfahrungen, sondern auch eine zielgerichtete Vorgehensweise und eine kundenorientierte Methodik.

In Workshops müssen die Anforderungen an das Profil der Mitarbeiter erarbeitet werden und – und das ist entscheidend – den Projektmitarbeitern auch Kommuniziert werden. Hier werden die meisten Fehler begangen: Unklare Anforderungen führen zu Mißverständissen und Fehlorientierung. Was ist meine Aufgabe? Kann ich diesen Anforderungen gerecht werden? Diese Fragen bedürfen der Klärung und klaren Kommunikation.

Was ist also ein sinnvolles Requirements Management?

Definition von Requirements Management

Requirements Management ist ein kundenorientierter Ansatz, die Wünsche der Kunden und des eigenen Managements zu erfassen, dem Projektteam zur Verfügung zu stellen, die Implementierung mit den Anforderungen zu vergleichen und ggfs. Abweichungen zu dokumentieren und während der Implementierung in den Projektprozess einfließen zu lassen.

Herausforderungen des Requirementsmanagement

Es gibt drei wesentliche Anforderungen, mit denen sich alle Stakeholder eines Projektes auseinander setzen müssen:

  1. Erstellung der Anforderungsprofile
  2. Kommunikation der Anforderungen an die Projektmitarbeiter
  3. Klare Definition des Zeitraum bis zur Fertigstellung des Projektes (Time to Market)
  4. Sicherstellung einer Qualitätssicherung
  5. Sicherstellung einer Anpassbarkeit an neue Anforderungen (Requirements- und Change-Management)

Projektmanagement ist eine Sache, die meist routiniert erledigt wird. Requirements Management dagegen ist immer noch neu und oft vernachlässigt. Denken Sie bei Ihren Projekten daran und starten Sie diese Aufgabe rechtzeitig.

Sinnvoll ist es ausserdem eine grundsätzliche Expertiselocation Datenbank anzulegen. Wer kann was, wer hat was in der Vergangenheit gemacht, Erfahrungen und Stärken – dies sind Punkte, die in dieser DB aufgenommen werden sollten und jedem verfügbar gemacht wird. Am besten lassen Sie Ihre Mitarbeiter dieses Profil selbst anlegen, Sie werden sich wundern, was noch alles an „Neben“-Qualifikationen sichtbar wird.

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