Klotz's Competence Selling Blog

Spiegel Online: Warum Egoismus im Geschäftsleben schadet

Misstrauen ist ein Motivationskiller erster Güte: Ein Bonner Forscher beweist mit schlichten Experimenten, wie ein autoritärer Führungsstil den Unternehmenserfolg gefährdet. Wer seine Mitarbeiter fair behandelt, erreicht mehr – das Menschenbild der gängigen Wirtschaftstheorie gerät ins Wanken.

Lesen Sie bitte im Spiegel Online weiter

23. November 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | , , , , | Noch keine Kommentare

Linktipp: Leadership und Wertemanagement

Gerade stolpere ich über einen Beitrag im Blog, den ich am  12. Dez. 2007 einstellte. Es ist ein Zitat von Jade Yang, dass gerade heute besonders aktuell ist. Daher hole  ich ihn heute nochmal ganz nach vorne.
Der Autor Jade Yang schreibt in der Weltexpress über Leadershipt im Kontext der Globalisierung. Ein Auszug:

„Erfolgreiche Leadership orientiert sich an traditionsverhafteten Kombinationen von Wertevorstellungen, die auf der Basis individuell erarbeiteter, im Konsens zur interkulturellen Akzeptanz entwickelten Zielvereinbarungen im Unternehmen realisiert werden. Beim transparenten Umsetzen dieser Zielvereinbarungen ergibt sich gegenüber den Mitarbeitern durch Einsicht eine natürliche Autorität für das in seinen Maßnahmen durch die Leadership gestützte Management. – Soll Autorität an sich – also von außen erzwungen – gelten, hat sie vergleichsweise ein begrenztes Erfolgsniveau, ganz abhängig vom aktuellen Erfolg einzelner Anordnungen. – Insofern sind die im multikulturellen „Verfahren“ geltenden Leadership-Methoden zukunftsweisend. Sie sind es, die Maßstab bei der kritischen Betrachtung der Vergütungen unserer Wirtschafts-leader sein können – und auch sein sollten. Winterkorn ist eben sechsmal besser als Ackermann, und Ackermann ist dreimal besser als Zetsche. Sehr gut, gut, besser – alles liegt am internationalen Standing des Unternehmens samt Leadership. Insofern ähneln sich Nationen und Unternehmen immer mehr. Sie bilden in einander verzahnte und sich deshalb gegenseitig beeinflussende Netzwerke, die z.T. sogar einander bedingen. Unternehmen sind Bausteine der Netzwerke, dem Lebenselixier der heutigen und künftigen, sich immer mehr globalisierenden Erde. Nur die besten Top-Leader sollten zu Einfluß gelangen. That is the point! Nicht nur die Bezahlung.“

16. Oktober 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | , | Noch keine Kommentare

Deutsche Chefs sind gerne Führungskraft – Studie der Akademie für Führungskräfte

Presse-Information der Akademie für Führungskräft der Wirtschaft. Quelle

Die Akademie befragte 547 Managerinnen und Manager. Ergebnisse der Akademie-Studie 2009 wurden auf der Fachmesse „Zukunft Personal“ präsentiert.

Überlingen/Bad Harzburg, September 2009

Deutsche Chefs lieben ihren Job. 96 Prozent von 547 Führungskräften sagen: „Ja, meine Führungsrolle macht mir Spaß“. Das ist das Ergebnis der Akademie-Studie 2009 „Führungsrollen – Beruf und Berufung deutscher Manager“. Erstmals vorgestellt wurden die Ergebnisse der Umfrage durch die Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft (Überlingen / Bad Harzburg) auf der Fachmesse „Zukunft Personal“ am 23. September 2009 in Köln.

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15. Oktober 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Schlechter Führungsstil – Ursache für eine Pleite?

Ein Beitrag in der gmbhchef.de geht der Frage nach, ob es einen Zusammenhang zwischen schlechtem Führungstil und der Insolvenz von Unternehmen gibt.
Auch wenn das Ergebnis einer Untersuchung dies verneint, wurde festgestellt, dass in Firmen, die Insolvenz anmeldeten, ein schlechter Führungstil vorzufinden war.

Der Beitrag bezieht sich auf einen Artikel im Handelsblatt mit dem Titel: „KMU: Autoritäre Manager verursachen Pleiten“ und stellte im dazugehörigen Artikel eine Studie vor, die der Kreditversicherer Euler Hermes in Zusammenarbeit mit der Uni Mannheim durchgeführt hatte.

Festgestellt wurde, dass neben anderen Gründen (Fehlendem Controlling (79 %), Finanzierungslücken (76 %) und unzureichendes Debitorenmanagement (64 %)) schlechter Führungsstil die vierte Position bei den Gründen für eine Insolvenz einnimmt.

Bitte lesen Sie auf den Seiten der gmbhchef weiter

13. Oktober 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Warum Chefs Angst vor dem Mitarbeitergespräch haben

Viele Vorgesetzte drücken sich vor einem Gespräch mit ihren Mitarbeitern. Warum nur? Das ist doch ihr Job. Klar, aber wer hat dies denn wirklich auch gelernt, es beigebracht bekommen oder eine Ausbildung dazu erhalten? Die meisten sicher nicht, das ist eher Learning by doing oder der Chef ist ein Naturtalent.

Eine gewisse Spannung vor solchen Gesprächen ist sicher auch gut und nötig, schliesslich geht es oft um wichtige Themen, die sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wer sagt, er verspüre keine Anspannung vor schwierigen Gesprächen, steht seinen Mitarbeitern vielleicht sogar gleichgültig gegenüber oder – im positiven Fall – hat genug Erfahrung und Ruhe – um sie sicher und lösungsorientiert zu führen.

Es wäre ganz gut, würden wir uns als Chef ein wenig mehr mit unserer Kompetenz in diesem Punkt beschäftigen. Ein wenig dazu zulernen hat noch nie geschadet. Manches Training vor einer Kamera gibt Hinweise darauf, wie wir uns besser verhalten könnten. So ist fast immer festzustellen: Chefs reden einfach zu viel und hören zu wenig zu.

Entscheidend ist, das jedes Gespräch mit Mitarbeitern ernst genommen wird. Vor allem der Mitarbeiter als Person ernst genommen wird. Das man als Chef zuhört, sich einbringt und nachfragt. Befassen Sie sich mit den Themen, die an Sie herangetragen werden und sorgen Sie dafür, dass sie auch im Nachgang behandelt oder aufgegriffen werden. Versprechen Sie nichts was Sie nicht halten können und kommen im nächsten Gespräch auf das wieder zurück, was offen geblieben ist.

Jedes Gespräch mit Mitarbeitern bietet neben der Herausforderung auch Chancen zur Verbesserung. Und sei es nur ein besseres Verständnis untereinander.

Hier noch ein akuteller Beitrag aus der FAZ zum Thema:

Die Angst der Chefs vor dem Mitarbeitergespräch

Wenn man Mitarbeiter im Vertrieb fragt, welche aktive Unterstützung sie durch ihre Vorgesetzten bei der Bewältigung von Arbeitsproblemen erhalten, stößt man oft auf Unverständnis und Achselzucken. „Mein Chef weiß gar nicht genau, womit ich mich herumschlagen muss. Wir sind hier weitgehend auf uns selbst gestellt.“ Hätten diese Mitarbeiter eine kontinuierliche Unterstützung durch ihren Chef, würde das bei ihnen nicht nur die Stimmung erheblich verbessern. Sie hätten zudem auch mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben…..

Lesen Sie bitte in der FAZ weiter.

22. September 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Gute Firmen werden durch gute Mitarbeiter „gemacht“

In einem Beitrag der Webseite Foerderland.de fand ich ein Interview mit Frederick Dohn, Euro London Appointments zum Thema Mitarbeiterführung. Hier wird u.a. die Frage gestellt, war einen guten Arbeitgeber ausmacht.

Ein Zitat:


Frederick Dohn: Ein guter Arbeitgeber ist nicht nur in der Lage, ein harmonisches Arbeitsumfeld zu schaffen, die Mitarbeiter zu motivieren und zu fördern, sondern er erkennt zudem auch, wenn sich ein Mitarbeiter unwohl fühlt – noch bevor er oder sie es selbst realisiert hat. So kann er gegen Probleme und Missstimmungen vorgehen, um eine langfristige Karriere und Zusammenarbeit zu fördern. Ebenfalls sind regelmäßige Feedback-Gespräche hilfreich, um auf jeden Mitarbeiter individuell eingehen zu können. Auch lässt sich die Fragestellung umformulieren: Gute Mitarbeiter machen den Arbeitgeber aus! Mit diesem Grundgedanken sollte jeder Vorgesetzte auf das Wohl seiner Belegschaft achten und sie in Entscheidungen mit einbeziehen. Die besten Ideen kommen oft aus der Belegschaft und nicht immer nur aus der Führungsetage – doch diese Denkweise ist noch nicht bei allen Firmen angekommen. Leider!

Es lohnt den ganzen Beitrag zu lesen. Klicken Sie hier


17. September 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Was wirklich erfolgreich macht

Wieder einmal schreiben Jack und Suzy Welch in der Wiwo über Erfolgskriterien. Da mich die Beiträge der Beiden immer wieder erfreuen, hier ein paar Zitate:

Quelle: Wiwo

Unzählige Experten behaupten, dass beruflicher Erfolg sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammensetzt – die einen halten extremes Selbstbewusstsein für wichtig, die anderen extreme Bescheidenheit. Manche meinen, dass der Weg an die Spitze nur durch eher unsympathische Eigenschaften ermöglicht wird – kaltschnäuziger Ehrgeiz etwa oder auch grenzenloser Narzissmus. Und dann gibt es noch die Immer-positiv-denken-Fraktion, die uns nahelegen will, dass nur derjenige vorwärtskommt, der auch daran glaubt.

Fazit: Diese gut gemeinten Ratschläge für Erfolg sind vollkommen widersprüchlich. Und zwar so sehr, dass man davon nach einer Weile gar nichts mehr hören will.

Das ist auch legitim. Denn unserer Meinung nach ist es sinnlos, sich zum Erfolg zu zwingen, wenn Ihre Persönlichkeit nicht intakt ist oder Sie sich verstellen müssen. Das Wichtigste, was Sie für Ihr Fortkommen tun können: Seien Sie authentisch.

….. Weiterlesen »

8. September 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Leadership von morgen – „Führungskräfte müssen Sinnangebote machen“

Nachfolgende Pressemitteilung der Vermögensakademie GmbH beinhaltet einige Aussagen zum Thema Leadership. Ob diese unbedingt nur für die Zukunft gelten, möchte ich mal bezweifeln. Sie haben gestern gegolten, stimmen auch in der Krise heute und werden auch morgen Bestand haben.

Es ist ja weniger die Frage, ob es da Zweifel an den grundsätzlichen Anforderungen an Führungskräfte gibt, vielmehr ist die Frage zu stellen, warum eigentlich viele Leader sich schlicht und einfach nicht daran halten. Bekommen sie keine vernünftige Anleitung oder Ausbildung? Sind ihnen die von oben vorgegebenen Ziele wichtiger? Oder verlassen Verstand und Empathie manche Manager, weil ihnen die Karriere zu Kopf steigt. Ich glaube, es gibt viele Gründe.

Wie auch immer, ein Beitrag, der mal wieder daran erinnert, was Leadership tatsächlich heisst.

Angesichts der globalen Wirtschaftskrise, steigender Arbeitslosigkeit und um staatliche Hilfen ringenden Unternehmen scheint es in vielen Firmen an kompetenter Leadership zu fehlen. Dabei ist gerade jetzt effektive Führung wichtiger denn je. Denn Leadership versammelt Mitarbeiter hinter einer Vision und motiviert sie, diese mit Leben zu füllen.

Dr. Claudio Weiss, Mitgründer der Vermögensakademie, erläutert Anforderungen an Leadership von morgen im Zeichen der Krise, Corporate Governance und Ethik.

Was zeichnet Leadership der Zukunft aus? Weiterlesen »

24. August 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Die vier grössten Irrtümer von Führungskräften

gefunden in der Wiwo

Die 4 größten Irrtümer von Führungskräften

Ein Gastbeitrag von Felicitas von Elverfeldt

In meiner über 10-jährigen Praxis habe ich selbst immer wieder Erfolge und Misserfolge erlebt, die allesamt lehrreich waren. Oft hatten sie Ihre Ursachen in falschen Annahmen oder unbewussten Routinen, die man an sich selbst nur schwer bemerkt. Meinen Klienten geht das ganz häufig genauso. So habe ich in den vergangenen Jahren festgestellt, dass rund 80 Prozent meiner Coachees immer wieder denselben vier Irrtümern erliegen, oft sogar mindestens zwei auf einmal. In der Reihenfolge ihrer Häufigkeit sind dies die folgenden klassischen Denkfehler:

  1. Von sich auf andere schließen. Weiterlesen »

10. August 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Mit Druck erreicht man gar nichts

Ein Beitrag aus Focus-online, der keiner weiteren Kommentierung bedarf. Hier der Anfang:

Führungsstil

Ein Chef zum Fürchten

Die Aussagen lesen sich wie ein reißerischer Kriminalroman: Drohungen, Beleidigungen, Überwachung, Schuldzuweisungen, Mobbing, Geheimhaltungsparanoia. Alles, was ein guter Krimi braucht. Die spannungsgeladene Lektüre behandelt jedoch keineswegs die neuesten Fälle von Kommissar Wallander, sondern beschreiben die Atmosphäre an deutschen Arbeitsplätzen.

Eine Studie der IGS Organisationsberatung Köln belegt: Knapp 82 Prozent der Beschäftigten in Deutschland fühlen sich von ihren Vorgesetzten massiv unter Druck gesetzt. Mehr als zwei Drittel sind überzeugt, dass sich dieser Missstand in den vergangenen fünf Jahren verschlimmert hat.

Weiter geht es unter: Focus-online

4. August 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare