Was beim Sex im Gehirn passiert
Lesenswerter Beitrag über aktuelle Erkenntnisse der Forschung, was im Gehirn und auch sonst im Körper beim Sex passiert. Nicht erotisch, eher sehr nüchtern – aber interessant.
Hier geht zum Artikel im Stern.
Jeden Schrott kann man nicht verkaufen…
… sagt der Hirnforscher Hans-Georg Häusel in einem Interview mit der Stuttgarter Nachrichten. Und er sagt weiter:
„Die Trennung vom Geld ist für unser Gehirn ein extrem schmerzhafter Prozess. Da wird dort derselbe Bereich aktiviert, der auch Zahnweh auslöst. Deshalb muss man den Kunden im Gegenzug positive Emotionen geben.“
Das ganze Interview ist lesenswert. Bitte also mal hinklicken.
Wie Computer das Hirn verändern
Unter diesem Titel findet sich ein interessanter Beitrag im Handelsblatt. Die Subline lautet:
Computernutzung fördert die visuelle Intelligenz. Neben positiven Einflüssen offenbaren die Ergebnisse aktueller Untersuchungen aber auch die Schattenseiten der schönen neuen Bildschirmwelt: Viele geistige Fähigkeiten bleiben auf der Strecke.
Da kann ich spontan nur zustimmen und empfehle diesen Artikel. Allerdings Achtung: Wieder einmal orientiert sich die Forschung sehr an Computerspiele und ich persönlich finde das nicht hilfreich, wenn viele Menschen sich gerade nicht damit beschäftigen, sondern den PC für ganz andere Aufgaben benutzen. Dennoch interessant.
Männer und Frauen ticken anders
„Typische Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen sind nicht genetisch determiniert.“ sagt Hirnforscher Gerald Hüther in der FAZ am Sonntag.
Gut zu wissen, denn das war (zumindest für mich) eine offene Frage. Nicht, das wir anders ticken, sondern warum. Es war eher die Frage: Genetisch oder anerzogen, kulturell bedingt oder auch religiös beeinflusst?
Hüther zeigt im Interview auf, warum wir nun wirklich unterschiedlich sind. Er sagt:
„Die genetischen Anlagen für die Ausbildung des Gehirns sind bei beiden Geschlechtern gleich. Bis auf das Y-Chromosom besitzen Männer und Frauen dieselben Chromosomen. Und auf dem Y steht nichts, was für den Hirnaufbau entscheidend wäre, es sorgt nur dafür, dass dem Embryo Hoden wachsen. Die allerdings produzieren das Hormon Testosteron. Deshalb findet die Hirnentwicklung unter anderen Rahmenbedingungen statt.“
Es ist also nicht alles vererbt, sondern hat andere Ursachen, die Hüther sehr anschaulich erklärt. Und auch die von mir angedachten Antworten hinsichtlich Kultur und Religion sind nicht Ursache, sondern die einfache Tatsache, dass Männern ein zweites X-Chromosom fehlt. So einfach ist das. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Ihr Gehirn ist schuld an der Gier
So, jetzt wissen wir es genau:
Quelle: AP
Der Reiz des Geldes: Hirnforscher hält Gier für angeboren
Berlin – Geldgier ist manchen Menschen nach Ansicht des Bonner Hirnforschers Christian Elger angeboren. Auslöser sei das Belohnungszentrum im Gehirn, dessen Aktivierung zu „ungeahntem Wohlbefinden“ führe, sagte Elger dem Deutschlandradio Kultur. „Geld aktiviert diese Struktur besonders gut.“ Bei Finanzmanagern könne durch permanente Steigerung der Einnahmen das Belohnungssystem kontinuierlich aktiv sein. Man könne sich nicht an diesen Reiz gewöhnen, „je höher der Geldbetrag, desto mehr wird der Reiz aktiviert“, sagte Elger. Es gebe allerdings auch „Buchhaltertypen“, deren Belohnungszentrum nicht so stark auf die Reize des Geldes anspreche.
Powerpoint lässt uns einschlafen
Und wieder ein schöner Beitrag über das unvermeidliche Powerpoint, ohne das wir anscheinend nicht leben können. Oder wann haben Sie mal versucht, eine freie Rede ohne Slides zu halten?
Quelle: Spiegel.de
Beamer an, Hirn aus
Von Frank Patalong
Kaum beginnt der Referent damit, die projizierte Powerpoint-Folie vorzulesen, fallen wir in eine Vollstasis: Das Denken gefriert, der Körper geht in eine Art Winterschlaf-Modus über, sieht nur noch wach aus. Das ist kein subjektives Gefühl: Studien zeigen, dass Powerpoint das Verständnis lähmt.
//
Es heißt, das Hirn sei nicht in der Lage, etwas zu fühlen: Keine Kälte, keine Wärme, noch nicht einmal, wenn man darauf drückt oder in die Hirnmasse hineinschneidet. Da ist es für viele von uns ein einschneidendes Erlebnis, die erste Powerpoint-Präsentation zu erleben – denn sie ist durchaus mit einem hirnigen Gefühl verbunden.
Bitte lesen Sie hier weiter
Kindchenschema löst Glücksgefühle aus
Gerade lese ich, dass im Rahmen einer Studie Forscher der Unis Münster und Pennsylvania Babyfotos mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeiteten und dann Frauen vorlegten: Dasselbe Baby bekam größere oder kleinere Augen, einen besonders runden oder schmalen Kopf. Dadurch entstanden Porträts mit niedrigeren und höheren Kindchenschema-Werten. Die Forscher maßen dann die Hirnaktivität kinderloser Frauen, während sie die Kindergesichter betrachteten.
Hirntraining für Anfänger
Ohne „Bild“ wäre ich nie drauf gekommen…..

Keine Entscheidungen ohne Emotionen
Quelle: bsozd
“Es gibt keine Entscheidungen ohne Emotionen”, sagte der Psychologe und Bestsellerautor Dr. Hans-Georg Häusel auf dem Neuromarketingkongress in München. “Nur Emotionen geben der Welt Wert und Bedeutung.” Der neue Weg zum Glück heißt daher “Emotional Boosting”, die Disziplin “Neuromarketing” – Marketing mit Unterstützung der Hirnforschung. Denn unterm Strich geht es der Industrie nicht viel besser als der Ernährungsaufklärung: Neun von zehn Produkteinführungen floppen. Häusel hat sieben Zielgruppen ausgemacht, genannt “Braintypes”, vom Abenteurer bis zum Traditionalisten. “Menschen suchen unbewusst immer die Marke, die ihnen ähnlich ist”, so Häusel. Aufgabe des Neuromarketing ist es nun, die Produkte mit positiven Emotionen, passend zum “Braintyp” aufzuladen. Auch Belohnungs- und Bestrafungssysteme spielen eine wichtige Rolle. Zum Beispiel bei Rabattkäufen. Prof. Christian Elger vom Universitätsklinikum Bonn, hat in Untersuchungen festgestellt, dass Rabattzeichen das Belohnungssystem maximal aktivieren. Das wiederum führt zu einer Verringerung des Kontrollsystems, der Kunde kauft blind. Auch kleine und mittlere Unternehmen oder Non-Profit-Organisationen könnten die Erkenntnisse des Neuromarketing nutzen, davon sind die Experten überzeugt. Letztendlich geht es um den konsequenten Kundenblick. “Mein Rat an den nationalen Aktionsplan IN FORM wäre”, sagt Häusel, “dass man stärker auf die neurobiologischen Zielgruppen eingeht. “In Form” ist für einen jungen Mann (Abenteurer) etwas ganz anderes als für eine ältere Frau (Traditionalistin). Das erfordert unterschiedliche Argumentationsstrategien, Events oder auch Vorbilder.” Elger meint, dass viele Aufklärungskampagnen zu rational angelegt sind. “Eine rationale Information dringt nicht in die Gedächtnissysteme, erst das Emotionale schließt die Gedächtnissysteme auf.”
Intelligenz liegt in den Genen
Quelle: Focus.de
Forscher haben herausgefunden, dass die Beschaffenheit der Nervenfortsätze im Gehirn dafür verantwortlich ist, wie intelligent wir sind. Und die ist in unseren Genen festgelegt.Wissenschaftler um den Neurologen Paul Thompson von der Universität von Kalifornien haben mithilfe eines neuen Verfahrens einen Blick in das menschliche Gehirn geworfen. Dabei stellten sie fest, dass unsere Intelligenz stark von der Qualität der Nervenfortsätze abhängt, der Axone.
Mehr unter Focus.de
-
Archive
- Dezember 2009 (12)
- November 2009 (13)
- Oktober 2009 (14)
- September 2009 (12)
- August 2009 (18)
- Juli 2009 (13)
- Juni 2009 (8)
- Mai 2009 (12)
- April 2009 (8)
- März 2009 (17)
- Februar 2009 (12)
- Januar 2009 (15)
-
Kategorien
-
RSS
RSS der Einträge
Kommentarfeed