1. Querdenker-Forum 15. Oktober 2009
| 1. Querdenker-Forum 15. Oktober 2009
Theater der Träume, Düsseldorf |
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| Denkmuster durchbrechen| anders denken| Ideen entwickeln Sie wollen eingetretene Pfade verlassen, Denkmuster durchbrechen, etwas Neues wagen. Glückwunsch. Nicht nur das Kanzlerduell hat einmal mehr gezeigt, dass wir Visionen brauchen, Leidenschaft und Begeisterung für unsere Zukunft. Menschen, die mutig sind, die aufbrechen, um Eingefahrenes zu verrücken. Wir wollen Querdenker vernetzen, Wege aufzeigen, wie es geht und mit Ihnen „denk-würdige“ Stunden erleben. Herzlich willkommen zum 1. Querdenker-Forum. 15. Oktober 2009 um 19.07 Uhr Anmeldungen unter: business-club innovativ in Was erwartet Sie? Gast-Querdenker:
Kraftwerk hat die elektronische Musik revolutioniert. Welche Erinnerungen sind geblieben? Was hat sich für ihn verändert? Was macht Wolfgang Flür heute? Carmen Brablec interviewt den Musiker. |
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Reden Sie zu privat?
Privates in der Firma erzählen. Kein Thema, denken Sie. Unter Kollegen doch selbstverständlich. Doch wo fängt das an und wo hört das auf? Wann wird es zu viel, zu intim? Wem können Sie vertrauen, wer erzählt was weiter? Ärgerlich wird es, wenn der Chef aufgrund bestimmter privater Informationen Rückschluß auf Ihre Arbeit zieht. Z.B. bei Sorgen in der Partnerschaft, Trennung, Scheidung. Fast immer führt das zu einem Meinungsbild, das negativ aussieht. Formel: Der Mitarbeiter kann ja in dieser Phase nicht ordentlich arbeiten. Kann sein – muss aber nicht. Und selbst wenn, dann sollte ein Chef, die Kollegen, nicht auch noch in diese Flanke treten, sondern helfen. Soviel Firmenkultur sollte doch sein, oder?
Hier ein Auszug eines Beitrages aus der SZ zum Thema:
Wenn die Mutter zum Pflegefall wird oder die Ehe in die Brüche geht, fällt es schwer, sich voll auf den Job zu konzentrieren. Sollten Betroffene den Chef ins Vertrauen ziehen, um sich zu erklären – oder private Sorgen lieber verschweigen?
Private Sorgen sind kein Grund, nicht zur Arbeit zu gehen. Auch wer gerade vom Partner verlassen wurde, wegen Schulden nicht mehr schlafen kann oder eben erfahren hat, bald operiert zu werden, muss in der Regel weitermachen wie zuvor.
Nicht immer empfiehlt es sich, Kollegen und Vorgesetzte dann gleich von den eigenen Ängsten und Problemen zu erzählen. Experten raten allerdings, kein falsches Spiel zu spielen und nicht zu versuchen, sich hinter einer Fassade zu verstecken, die alles so aussehen lässt wie immer.
Mitmacher gesucht
Die Erfolgsautorin Anne M. Schüller sucht für ein neues Buchprojekt Firmen, die ihre schriftlich definierte Vertriebskultur (Vision, Mission Statement, Leitbild, Vertriebsgrundsätze) zusammen mit ausgewählten Kunden erstellt haben. Bitte direkt melden bei Anne M. Schüller, info@anneschueller.de
Studie zeigt: Chancen von Mundpropaganda und Empfehlungsmarketing bleiben weitgehend ungenutzt


München, 2. Juni 2009. Unternehmen missachten die Möglichkeiten von Mundpropaganda und Empfehlungsmarketing und verpassen damit wertvolle Chancen im Neukunden-Geschäft. 40 Prozent aller Unternehmen beschäftigen sich überhaupt nicht mit dem Thema Empfehlungsmarketing. 49 Prozent tun dies höchstens punktuell. Nur 11 Prozent betreiben Empfehlungsmarketing als definierten und systematischen Prozess.
Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 300 Führungskräften der deutschen Wirtschaft im Rahmen des Excellence Barometers 2009. Als ernüchternd bezeichnet Anne M. Schüller, Expertin für Loyalitätsmarketing, diese Zahlen. “Wir haben es derzeit ja nicht nur mit einer Wirtschaftskrise, sondern vor allem mit einer Vertrauenskrise zu tun. Deshalb müssen Unternehmen gerade jetzt zeigen, dass sie zu den Guten gehören.“ Am glaubwürdigsten sei es, wenn dies nicht von den Unternehmen behauptet, sondern von deren durch und durch zufriedenen Kunden bezeugt wird. Denn Konsumenten vertrauen immer weniger den Werbeaussagen der Anbieter am Markt. Vielmehr verlassen sie sich zunehmend auf die Botschaften ihres Umfeldes oder folgen den entsprechenden Hinweisen im Internet.
„Gerade online erschließen sich den Unternehmen neuerdings vielfältige Möglichkeiten zur Steigerung des Empfehlungsgeschäfts“, so die achtfache Buch- und Bestsellerautorin weiter. Das neue Empfehlungsmarketing verknüpft also die Offline- mit der Online-Welt. „Empfohlen wird aber nur, wer empfehlenswert ist“, verdeutlicht die Hochschul-Dozentin. So müsse zunächst eine interne Basis gelegt werden. Darauf aufbauend lässt sich dann im Rahmen eines vierstufigen Management-Prozesses das Empfehlungsmarketing systematisch steuern, gestalten und messen. In ihrem Buch ‚Zukunftstrend Empfehlungsmarketing‘ zeigt Unternehmensberaterin Schüller praxisnah und anhand vieler Beispiele, wie sich das in die Tat umsetzen lässt. Ein solches Vorgehen kann Werbebudgets großteils ersetzen und Vertriebsaktivitäten kräftig unterstützen. Denn der empfehlende Kunde agiert als kostenloser Verkäufer. Weitere Infos: www.empfehlungsmarketing.cc

Die Autorin: Anne M. Schüller ist Management-Consultant und gilt als führende Expertin für Loyalitätsmarketing. Die Diplom-Betriebswirtin und achtfache Buch- und Bestsellerautorin gehört zu den gefragtesten Business-Rednern im deutschsprachigen Raum. Sie arbeitet auch als Trainerin und lehrt an mehreren Hochschulen. Managementbuch.de zählt sie zu den wichtigen Managementdenkern. Sie gehört zum Kreis der ‚Excellent-Speakers‘. Ihr Buch ‚Kundennähe in der Chefetage‘ wurde mit dem Schweizer Wirtschaftsbuchpreis 2008 ausgezeichnet.
Licht aus ! Earth hour 2009
Morgen ist Earth hour Tag 2009.
An diesem Samstag, 28. März sollen Menschen in 1000 Städten dieser Welt ab 20.30 Uhr für eine Stunde ihr Licht abdrehen. Zu dieser weltweiten Aktion für das Weltklima (www.earthhour.org) ruft der WWF auf.
Hamburg und Nürnberg machen mit, aber wer sonst noch so mitmacht kann man gut unter den News in Google verfolgen. So ist das Berliner Rathaus dabei, die Hotelketten NH und Hilton, Insbruck und viele andere Firmen und Kommunen. Und Sie, sind Sie auch dabei?!
http://news.google.com/news?pz=1&ned=de&hl=de&q=Earth+Hour+2009&cf=all&start=0
Dazu auch ein Video
Studie zum Mitmachen
Die Universität Siegen führt eine Studie zum Thema Führungsverhalten durch und sucht dafür Führungskräfte, die teilnehmen wollen/können.
Details dazu hier:
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Führung mit Stil: Studie der Universität Siegen zum Thema Führungsverhalten
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| Kordula Lindner-Jarchow M.A., Presse- und Informationsstelle Universität Siegen 04.03.2009
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Durchgeführt wird die Online-Studie von Jörg Felfe, Professor für Sozial- und Organisationspsychologie in Kooperation mit Kollegen der Karl Franzens-Universität Graz/Österreich. Ziel ist es, die auf Theorien der amerikanischen Führungsforscher von Vroom und Yetton basierende Führungsstilanalyse mit dem sog. „Leadership Judgement Indicator“ für den deutschsprachigen Raum anzupassen und auf seine wissenschaftliche Qualität hin zu überprüfen. Nach erfolgreicher Entwicklung wird der Test voraussichtlich nächstes Jahr für Diagnose und Trainingszwecke angeboten.
Während diese Form der Führungs- und Entscheidungsstilanalyse im englischsprachigen Bereich bereits weit verbreitet ist, stellt sie in Österreich, Deutschland und der Schweiz ein Novum dar. Der „Leadership Judgement Indicator“ erfasst mit Hilfe standardisierter Szenarien, zu welchem Führungs- und Entscheidungsstil eine Führungskraft neigt. Darüber hinaus wird überprüft, wie angemessen, das Entscheidungsverhalten für die jeweiligen Situationen ist. Hierzu erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Report mit einem ausführlichen Feedback und Hin-weisen zur Optimierung des eigenen Führungsverhaltens.
Teilnehmer gesucht
Um die Qualität des Instruments im deutschsprachigen Raum wissenschaftlich überprüfen und absichern zu können, suchen Professor Felfe und seine Kollegen Führungskräfte, die bereit sind, dieses Forschungsvorhaben zu unterstützen, indem sie an dieser Untersuchung teilneh-men. Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich eigene Führungspraxis und Erfahrung. Bisherige Teilnehmer berichten, dass der Report interessant und aufschlussreich ist. Alle Ergebnisse werden selbstverständlich vertraulich behandelt, die weitere Auswertung erfolgt anonym.
Bislang haben sich vor allem Führungskräfte unterschiedlicher Ebenen aus größeren Unternehmen und Verwaltungen beteiligt. Es ist beabsichtigt, ein möglichst breites Spektrum an Führungskräften einzubeziehen, um allgemeingültige Ergebnisse erzielen zu können. „Wir würden uns besonders freuen, wenn wir Führungskräfte aus dem Bereich Kleiner und Mittlerer Unter-nehmen/KMU für die Teilnahme gewinnen können, um einen möglichst breiten Querschnitt abbilden zu können“, betont Jörg Felfe.
Weitere Informationen:
tobias.ewald@student.uni-siegen.de oder felfe@psychologie.uni-siegen.de
Passwort und Link zur Online Befragung werden umgehend zugesandt
News: Competence Selling jetzt auch bei Redneragentur24.de
Seit einigen Tagen finden Sie mich auch bei der Redneragentur REX. Dort finden Sie eine Übersicht meiner Themen für Vorträge und Worshops.
Können Sie sich richtig einschätzen?
Die Welt schreibt am 17. Juni 2008: „Die meisten Menschen sind, was ihre Ausstrahlung angeht, betriebsblind. Auch über ihre eigenen Ziele sind sich viele nicht klar. Das sorgt für Unzufriedenheit und hemmt die Karrierechancen. WELT ONLINE erklärt, wie Sie Selbsteinschätzung und Fremdbild in Einklang bringen können.“
Die Autorin schreibt dabei u.a. über die Neigung der Menschen, sich zu unterschätzen. Eine Beobachtung, die ich unbedingt teile. Allerdings denke ich, dass auch oft der Mut fehlt, sich zu äussern und zu seiner Meinung zu stehen. Verständlich, denn schliesslich hat jeder eine Portion Sorge um Job und Zukunft.
Entscheidend bleibt für mich, dass es auf die persönlichen Kompetenzen und die Authentität der Person ankommt. Die Autorin schreibt auch dazu:
„Kompetenz – das ist es schließlich, was jeder ausstrahlen möchte. „Was als Kompetenz gedeutet wird, ist leider nicht immer logisch“, räumt der Experte für persönliche Wirkung ein. Erfahrungsgemäß spielt Körpergröße eine Rolle. Da kann der Einzelne wenig dran drehen. Doch gibt es andere Dinge, die einen ins rechte Licht rücken können, – und die lassen sich trainieren: Körpersprache und Haltung etwa, oder eine präzise Ausdrucksweise.“
Kompetenzen sind also erlernbar – fragt sich nur, welche habe ich bereits? Wo bin ich stark und weniger stark, welche brauche ich zusätzlich? Und: Wo bekomme ich Hilfe, ohne gleich ein Vermögen ausgeben zu müssen. Lösung: Fragen Sie mich
Das alte hält sich hartnäckig – über die rechte und linke Hirnhälfte
Nicole Becker, Autorin und Dozentin am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen, schreibt im nachstehenden Beitrag über die Entwicklungen unter der Bezeichnung „hirngerechtes Lernen“. Sie reflektiert in Ihrem Artikel u.a. über die Hirnforschung sowie über die Theorien der „Edu-Kinestiker“, die ein hirngerechtes Training und Lernen fordern.
Soweit so gut, wenn diese Edu-Kinestiker nicht immer noch von der veralteten These ausgingen:
„Während die linke, rationale Hirnhälfte in unseren Schulen permanent überfordert werde, verkümmere die rechte Hirnhälfte mit ihren kreativen und emotionalen Kompetenzen. Schlussendlich würden beide Hirnhälften nicht mehr miteinander kommunizieren und daraus resultierten Lernfrust und Gedächtnisschwächen. Die Lösung sollen „Hemisphärenintegrationsübungen“ bringen, besser bekannt unter dem Namen „Brain-Gym“; das sind gymnastische Übungen, bei denen die „Mittellinie“ des Gehirns überquert werde und somit beide Hirnhälften gezwungen seien, wieder zu interagieren.“
Aufgrund dieses Absatzes habe ich nochmal mit Nicole Becker Rücksprache gehalten und sie gebeten Ihre Position zu dem Thema darzustellen. Hier ihre Antwort:
Anatomisch gesehen existieren zwei Hirnhälften und diese weisen auch einige Unterschiede im Hinblick auf funktionelle Aspekte auf. Wichtige Sprachzentren sind bspw. in der linken Hirnhälfte lokalisiert, was allerdings nicht bedeutet, dass diese der „Sitz unserer Ratio“ wäre (und die rechte der unserer Gefühle) – wie es in populären Ratgebern und Diskussionen gern behauptet wird.
Was die Emotionen anbelangt: Das limbische System befindet sich, salopp ausgedrückt, mittendrin im Gehirn, insofern ist diese Aufteilung – Emotion rechts, analytisches Denken links – nicht haltbar. Die Aufteilung von Emotion auf der einen und Ratio/Vernunft auf der anderen Seite ist ohnehin nicht sonderlich tragfähig; sehr lesenswert finde ich hierzu die Publikationen von Antonio Damasio, insbesondere sein Buch „Descartes Irrtum“. Dabei habe ich viel gelernt, vor allem über den Zusammenhang zwischen Emotionen und Entscheidungsprozessen.
Diese Rechts-links-Dinge erscheinen eben so schön einfach, deshalb werden sie seit Jahrzehnten immer wieder hervorgeholt; die Hirnforschung ist selbstredend da längst weiter.
Ich habe bereits in früheren Beiträge berichtet, dass es keinen haltbaren Nachweis gibt, dass sich Emotionen und Ratio auf die beiden Hirnhälften aufteilen. Ich bin manchmal verwundert, wie lange sich solche „Erkenntnisse“ halten und es erinner mich an ein Zitat: „Ein Urteil lässt sich widerlegen, ein Vorurteil nie. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Empfehlen kann ich den Beitrag von Nicole Becker auf jeden fall. Er zeigt auf, dass wir in Sachen Lernen und Ausbildung deutlich mehr Rücksicht auf die individuellen Möglichkeiten von Kindern und Erwachsenen eingehen müssen und dabei die Hirnforschung unterstützen kann.
Hier der ganze Artikel – mit Genehmigung der Autorin (erschienen in der FAZ am 10. Juni)
Reißt die Zeitfenster zum Lernen auf!
Von Nicole Becker
10. Juni 2008 Sie ist mittlerweile in aller Munde, die Rede vom „hirngerechten Lernen“. Lehrer erhoffen sich von der Hirnforschung neue Impulse für ihre Unterrichtsgestaltung und Eltern informieren sich sorgenvoll über „sensible Phasen“ der Hirnentwicklung, damit sie nicht versäumen, ihren Kindern zur rechten Zeit bestimmte Lernerfahrungen zu offerieren. Selbst „pädagogisch unbelastete“ Zeitgenossen werden zuweilen damit konfrontiert, dass sie angeblich mehr aus ihrem Hirn machen könnten, wenn sie beim Lernen dessen Funktionsweise berücksichtigten und somit seine „wahren Kapazitäten“ nutzten.
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