Was beim Sex im Gehirn passiert
Lesenswerter Beitrag über aktuelle Erkenntnisse der Forschung, was im Gehirn und auch sonst im Körper beim Sex passiert. Nicht erotisch, eher sehr nüchtern – aber interessant.
Hier geht zum Artikel im Stern.
Den folgenden Text fand ich vor kurzem in den Räumen einer Heinemann-Filiale. Man konnte das Schild vom Verkaufsraum aus sehen. Ich habe es fotografiert (s.u.), aber die Qualität ist schlecht, daher habe ich den Text nachstehend aufgeführt.
„Alle Unternehmen müssen trainieren, um für morgen gerüstet zu sein!
Wehe dem Unternehmen, das vergißt, seine Verkaufsmannschaft zu trainieren,
denn am Fuße der 90er Jahre wird eine schwach trainierte Verkaufsmannschaft nicht
in der Lage sein, ein gutes Produkt zu verkaufen!
Aber eine gut trainierte Verkaufsmannschaft wird, wenn es einmal sein muß,
ein weniger bekanntes Produkt glänzend verkaufen!“
Heinemann ist eine Konditorei der besonderen Art. Die Qualität der Produkt und die der Mannschaft steht immer im Mittelpunkt. So heisst es auf der Homepage auch: „Unsere Kreationen sind geprägt von dem Streben nach süßer Vollkommenheit.“
Auch wenn das Schild schon von ca. 1990 ist, hat sich diese einfache Devise gehalten. Manchmal braucht es eben nicht großen Slogans, sondern einfach der Besinnung auf das Klare und Einfache. Und unmißverständlich ist auch: Ohne die Mitarbeiter und deren (gute) Ausbildung geht es überhaupt nicht.
Geschäft per Handschlag
Gerade lese ich in verschiedenen Medien, dass Joachim Löw den Vertrag als Trainer der Nationalmanschaft verlängert hat.
Per Handschlag !
Zitat: „Ich bin froh, dass wir uns per Handschlag auf eine Vertragsverlängerung einigen konnten und nun in Ruhe ins WM-Jahr gehen können», sagt DFB-Chef Zwanziger.
Super, es gibt also doch noch das Geschäft zwischen ehrenwerten Menschen. Abschluß per Handschlag. Wann haben Sie das zuletzt einmal gemacht? Können Sie sich darauf verlassen? Kann man sich dabei auf Sie verlassen.
Ich finde, wir sollten uns diese Frage öfter stellen und kurz vor einem Abschluß mal in uns gehen: Würden wir mit unserem Kunden, mit dem oder der Kontaktperson das Geschäft auf diese Art besiegeln.
Mehr davon!
Kann man sich nettere Kommentare wünschen?
Michael Lalk schreib in seinem Baudax-Blog über mein Buch. Also – netter geht es doch wohl nicht. Nie hat sich Vor-Freude auf ein Buch schöner ausgedrückt. Danke, Michael Lalk!! Hier nachzulesen.
Wie Einkäufer den Vertrieb sehen und bewerten
Die weltweit tätige Beratungsfirma DDI hat eine Studie veröffentlicht, in der 2.705 Einkäufer über ihre Einstellung zu den Geschäftsbeziehungen zu den Vertrieblern ihrer Lieferanten befragt wurden.
In der Studie geht es um die Frage:
Bietet die Vertriebsmannschaft den nötigen Mehrwert?
Gefragt wurde u.a:
- Welche Eigenschaften schätzen sie an einem Vertriebsbeauftragten?
- Haben sich ihre Erwartungen an Vertriebsbeauftragte geändert?
- Welchen Mehrwert bieten Vertriebsbeauftragte dem Einkäufer eines Unternehmens?
- Oftmals negatives Bild der Vertriebsprofession. 46% aller Einkäufer wären nicht stolz darauf im Vertrieb beschäftigt zu sein.
- Einkäufer haben zunehmend hohe Erwartungen an Vertriebsbeauftragte, die nicht erfüllt werden.
- Vertrauenswürdige Geschäftspartner oder lediglich “order-taker”? Gerade einmal 54% aller Einkäufer sehen ihren Vertriebskontakt als Geschäftspartner. Nur 31% meinen, dass „Beziehungsaufbau” eine der wichtigsten Eigenschaften der Vertriebsbeauftragten darstellt.
- Loyalität – Wer nennt die „Kundenbeziehung“ sein eigen? 43% aller Einkäufer fühlen sich stärker dem Vertriebsbeauftragten als dem Unternehmen verbunden
Besonders negativ fällt auf, dass in Deutschland nur 36 % der Einkäufer den Vertriebler als Informationsquelle für Kaufent-scheidungen angeben. Das ist innerhalb der befragten Länder das niedrigste Ergebnis. Stellt sich also die Frage, welchen Stellenwert der Vertrieb ta
tsächlich für den Einkauf hat. Dort scheint man sich nämlich deutlich stärker über das Internet, aber auch unter Verwendung von Broschüren und Katalogen zu informieren. Kein guter Rückschluss für den Vertriebler.
Hart sind auch die Kommentare, die ganz am Anfang der Studie zitiert werden:
-
-
- UNWILLING TO LISTEN
- WON’T TAKE NO FOR AN ANSWER
- LACKING KNOWLEDGE ABOUT THEIR PRODUCTS
- MORE INTERESTED IN COMMISSION THAN WHAT I NEED
- DOESN’T UNDERSTAND MY CIRCUMSTANCES
- UNWILLING TO LISTEN
-
Tröstlich: 77,9 % der in Deutschland befragten Einkäufer sagen: Der Vertriebler versorgt mich mit dem Niveau des Supports den ich benötige. Das ist deutlich höher als in den anderen Ländern. Canada folgt hier mit 69 %.
Insgesamt eine wirklich lesenswerte Studie, die nachdenklich macht. Hier der Link: http://www.ddiworld.com/pdf/globalsalesperceptionsreport_br_eu_ddi.pdf

Gastbeitrag in der ONEtoONE
Gerade eben veröffentlicht…siehe auch ONEtoONE
Zuhören und Authentizität das Wichtigste
IBM Österreich Chef Leo Steiner in einem Interview mit dem Kurier:
„Unsere Values gehen in drei Richtungen: Kundenerfolg, Innovationen zu schaffen – was auch bedeutet, dass man Änderungen herbeiführt – und schließlich die persönliche Beziehung zu den Mitarbeitern und die Verantwortung ihnen gegenüber.“
„Wir sind Team-getrieben, das steckt tief in IBM drinnen.“
„Meiner Meinung nach sind Zuhören und Authentizität das Wichtigste. Wenn man nicht authentisch ist, weiß es das Team schneller, als man es selbst begriffen hat. Dann ist es vorbei mit Leadership. Man muss das leben, worüber man spricht.“
Worte
„Wer sich selbst nicht zu führen versteht, kann auch andere nicht führen.“
Alfred Herrhausen
Jeden Schrott kann man nicht verkaufen…
… sagt der Hirnforscher Hans-Georg Häusel in einem Interview mit der Stuttgarter Nachrichten. Und er sagt weiter:
„Die Trennung vom Geld ist für unser Gehirn ein extrem schmerzhafter Prozess. Da wird dort derselbe Bereich aktiviert, der auch Zahnweh auslöst. Deshalb muss man den Kunden im Gegenzug positive Emotionen geben.“
Das ganze Interview ist lesenswert. Bitte also mal hinklicken.
Postcast aus dem CLiQ Talk
Jetzt ist auch das Interview von Michael Meinhardt von CLiQ FM mit mir als Podcast online:
Audio Podcast
Viel Spass beim Anhören.
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