Wie gross ist Ihre Disziplin? Könnten Sie dem Marshmellow wiederstehen?
Joachim de Posada ist Motivationscoach und Autor des Buches „How to Survive Among the Piranhas“ und „Don’t Eat the Marshmallow…Yet“.
Sein Vortrag über die Kinder, die ein Marshmallow vorgesetzt bekommen und es nicht essen dürfen ist wunderbar und zeigt die Unterschiede zwischen verschiedenen Charakteren und was aus Kindern werden kann, die über eine grosse Disziplin verfügen.
Frage mich, ob ich wohl widerstanden hätte…
Gefunden via Salegro Vertriebsblog
Quelle-Pleite: e-commerce ist der Gewinner
Die Pleite von Quelle bringt es endgültig an den Tag: Klassische Katalogversender haben ausgedient. Früher lag der Quelle-, Otto- oder Neckermann Katalog in jedem Wohnzimmer. Heute ist das Amazon-Fenster in jedem Browser fest eingerichtet, bei vielen Kunden sogar immer offen.
Noch besser: Die Amazon Kunden scheinen überhaupt kein Problem damit zu haben, dass ihr Kauf- und Stöber-Verhalten genaustens aufgezeichnet und ausgewertet wird. Im Gegenteil – viele User sehen das als sehr nützlich an. Sie bekommen Einkaufstipps und können Wunschlisten anlegen. Welcher Papierkatalog kann das schon. Ok, man kann Eselsohren reinmachen und Zettel in die Seiten stecken. Nur – wer macht das noch im Zeitalter von Web 2.0?
Noch interessanter aber ist, was im Hintergrund von Amazon läuft. Wer z.B. heute ein „NAS“-Speichersystem dort kauft, bekommt ein Paket eines der vielen Amazonpartner, die Amazon als Plattform benutzen und gegen Provision ihre Ware dort anbieten. Vorteilhaft für Amazon, denn die können ihr Sortiment damit deutlich verbreitern. So hat Amazon lt. Wiwo vom 21.10.09 Anfang des Jahres auf der deutschen Amazon-Seite etwa 8000 verschiedene Schuhe im Angebot. Das waren 1250 mehr Modelle als bei Otto.de. Natürlich kommen die allermeisten davon erst gar nicht in das Logistik Center von Amazon, sondern werden direkt vom Hersteller oder Händler verschickt.
Und auch die Anbieter auf Amazons Plattform profitieren davon. So braucht man kaum noch einen eigenen e-commerce Auftritt und spart sich das eigene Portal, in das sich eh keiner verirrt. Amazon wird so zum Universalversender ohne grossen Aufwand. Das ist ähnlich wie bei ebay, aber halt ohne den Geruch des Gebrauchten. Und selbst das kann Amazon noch nebenher anbieten (lassen). Wem das Produkt zu teuer ist, kann gleich sehen, wer es auch gebraucht anbietet. Ganz ohne Flohmarktcharakter.
Ein perfektes Geschäftsmodell also? Ja, eindeutig. Als e-commerce Pioniere haben wir vor 15 Jahren von solchen Portalen geträumt. Dennoch fehlt ein Punkt – selbst bei Amazon: Der Content ist nach wie vor mager. Hier könnte man viel mehr Informationen über das Produkt anbieten. Mehr Bilder oder auch Videos (wie bei den Musiktitel). Mehr technische Details und Beschreibungen. Da ist Amazon leider (noch) schwach. Aber ein wenig Platz für Verbesserungen muss ja auch bleiben.
So bleibt nur ein Papierkatalog wirklich unerreicht: Der von Manufactum. Das ist immer noch die bessere Lektüre, auch wenn man die Produkte ähnlicher Art längst auch bei Amazon bekommt. Eine Verknüpfung wäre sicher interessant.
Und was bleibt von Quelle? Kindheitserinnerungen! Das reicht auch völlig aus. Schauen wir lieber nach Vorne. Es tut mir nur leid um die Arbeitsplätze.
Anne M. Schüller live
Nicht jeder hat die Zeit und das Geld, auf ein Präsenzseminar zu fahren. Und nicht jedem reicht die Oberflächlichkeit eines 5-Minuten-Videos. Für solche Zielgruppen gibt es jetzt dasLive-Video 175 Minuten Empfehlungsmarketing – der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten.
Drei Stunden live und ungeschnitten: Erleben Sie Anne M. Schüller, führende Expertin für Loyalitätsmarketing, zu diesem hochaktuellen Trendthema: Wie Sie Ihre Kunden zu aktiven Empfehlern machen.
Die Inhalte:
• Ihr größter Schatz: aktive positive Empfehler
• Die Basis für Empfehlungen: Spitzenleister und Spitzenleistungen
• Die Strategie: vier Schritte zum erfolgreichen Empfehlungsmarketing
• Die Praxis: Aktionsprogramme für Ihr Empfehlungsmarketing
• Wie die Empfehlungsrate ermittelt und entwickelt wird
• Neue Formen von Mundpropaganda- und Empfehlungsmarketing
Ab 49,90 Euro
Die Welt in Zahlen 2010
Für gute Dinge mache ich gerne Werbung und so kommt hier der Werbespot für die neue Ausgabe der Welt in Zahlen – 2010 aus dem Hause brand eins, dem Wirtschaftsmagazin. Hier der Teaser:
Wussten Sie, dass Konzerne in der aktuellen Wirtschaftskrise 14,5 Billionen US-Dollar an Wert eingebüßt haben? Dass sich die Schulden der ärmsten Länder der Welt auf insgesamt nur 0,5 Billionen US-Dollar summieren? Und dass das Gesamtvolumen des Marshallplans für den Wiederaufbau Europas seinerzeit bei gerade 0,1 Billionen US-Dollar lag?
Haben Sie eine Vorstellung davon, wer die Welt mit Weizen, Kaffee, Gemüse, Reis oder Rindfleisch versorgt? Wie teuer eine Kilowattstunde Strom in Europa ist? Welches Land der Erde die höchste Inflationsrate hat? Wie viel Wasser für die Herstellung eines Kilogramms Käse erforderlich ist? Wie hoch der Energieverbrauch in den OECD-Staaten ist? Welches Bundesland die meisten Autobahnkilometer hat? Oder wovon die Deutschen träumen?
All das und noch viel mehr lässt sich ab sofort nachlesen:
Das Buch „Die Welt in Zahlen – 2010″, herausgegeben von brand eins und Statista, listet auf 256 Seiten auf, was Wirtschaft treibt, was Unternehmen nützt und was Menschen bewegt: Branchen, Entwicklungen und Prognosen; von der Demografie bis zur Dienstleistung, von der Finanzwirtschaft bis zur Fußball-WM, von der deutschen Wiedervereinigung bis zur Weltwirtschaftskrise.„Die Welt in Zahlen – 2010″ ist ein Nachschlagewerk zum Staunen und Schmökern, zum Suchen und Sammeln – und das erste Gemeinschaftswerk des Wirtschaftsmagazins brand eins mit dem Statistik-Portal Statista. Es kostet 22 Euro und ist ab 16. November natürlich auch im Handel erhältlich.
Wie es aussieht, sehen Sie hier:
http://wissen.brandeins.de/periodika/jahrbuch-2010.html
Bestellen können Sie unter
http://www.brandeins.de/kiosk/extras/shop/catalog/category/v… oder direkt unter jahrbuch2010@brandeins.de
Die Lieferung naht
Liebe Besteller meines Buches,
erstmal danke für Ihre Bestellung. Ich habe deutlich mehr Bestellungen in ersten Schwung erhalten, als ich erwartet habe. Super !
Jetzt ist es fast soweit, das Buch ist nun gedruckt und steht kurz vor der Auslieferung. Ende nächster Woche werde ich also alle persönliche an mich gerichteten Bestellungen erledigen. Vorher muss ich natürlich die vielen Widmungen bewältigen, denn es sollen nicht nur die ersten 50 einen Eintrag bekommen, sondern alle mir derzeit vorliegenen Aufträge. Ich hoffe, meine Schreibhand wird dies ohne Klagen mitmachen.
Also, bis Ende nächster Woche bzw. Anfang übernächste Woche bitte ich noch um Geduld. Dann liegt eine Büchersendung in Ihrem Briefkasten.
Und noch ein Hinweis: Der Subskriptionspreis von € 28.80 gilt nur noch bis zum 31. Oktober. Danach steigt der Preis auf € 34,80. Wer also noch schnell bestellen möchte….. bitte melden oder bei Amazon nachsehen: Hier gehtsz zu Amazon
P.S. Und sollte Ihnen gefallen, was Sie lesen, würde mich eine Buchbesprechung in Amazon freuen. Kritik nehme ich sogar sehr gerne persönlich entgegen. Diese ist hilfreich für mein nächstes Projekt.
Kalter Kaffee ist schlecht fürs Geschäft
Nun wissen wir es genau: Die Wärme bzw. Nicht-Wärme von Getränken beim Kundengespräch kann ausschlaggebend sein, ob Ihr Kunde Sie mag oder nicht. Wie das genau funktioniert zeigt eine Dokumentation im folgenden Video. Wie weit das wirklich übertragbar ist, bleibt offen. Aber sicherheitshalber empfehle ich dann doch lieber das warme Getränk zu bevorzugen.
Worte
„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“
(Erich Kästner)
Linktipp: Leadership und Wertemanagement
Gerade stolpere ich über einen Beitrag im Blog, den ich am 12. Dez. 2007 einstellte. Es ist ein Zitat von Jade Yang, dass gerade heute besonders aktuell ist. Daher hole ich ihn heute nochmal ganz nach vorne.
Der Autor Jade Yang schreibt in der Weltexpress über Leadershipt im Kontext der Globalisierung. Ein Auszug:
„Erfolgreiche Leadership orientiert sich an traditionsverhafteten Kombinationen von Wertevorstellungen, die auf der Basis individuell erarbeiteter, im Konsens zur interkulturellen Akzeptanz entwickelten Zielvereinbarungen im Unternehmen realisiert werden. Beim transparenten Umsetzen dieser Zielvereinbarungen ergibt sich gegenüber den Mitarbeitern durch Einsicht eine natürliche Autorität für das in seinen Maßnahmen durch die Leadership gestützte Management. – Soll Autorität an sich – also von außen erzwungen – gelten, hat sie vergleichsweise ein begrenztes Erfolgsniveau, ganz abhängig vom aktuellen Erfolg einzelner Anordnungen. – Insofern sind die im multikulturellen „Verfahren“ geltenden Leadership-Methoden zukunftsweisend. Sie sind es, die Maßstab bei der kritischen Betrachtung der Vergütungen unserer Wirtschafts-leader sein können – und auch sein sollten. Winterkorn ist eben sechsmal besser als Ackermann, und Ackermann ist dreimal besser als Zetsche. Sehr gut, gut, besser – alles liegt am internationalen Standing des Unternehmens samt Leadership. Insofern ähneln sich Nationen und Unternehmen immer mehr. Sie bilden in einander verzahnte und sich deshalb gegenseitig beeinflussende Netzwerke, die z.T. sogar einander bedingen. Unternehmen sind Bausteine der Netzwerke, dem Lebenselixier der heutigen und künftigen, sich immer mehr globalisierenden Erde. Nur die besten Top-Leader sollten zu Einfluß gelangen. That is the point! Nicht nur die Bezahlung.“
Deutsche Chefs sind gerne Führungskraft – Studie der Akademie für Führungskräfte
Presse-Information der Akademie für Führungskräft der Wirtschaft. Quelle
Die Akademie befragte 547 Managerinnen und Manager. Ergebnisse der Akademie-Studie 2009 wurden auf der Fachmesse „Zukunft Personal“ präsentiert.
Überlingen/Bad Harzburg, September 2009
Deutsche Chefs lieben ihren Job. 96 Prozent von 547 Führungskräften sagen: „Ja, meine Führungsrolle macht mir Spaß“. Das ist das Ergebnis der Akademie-Studie 2009 „Führungsrollen – Beruf und Berufung deutscher Manager“. Erstmals vorgestellt wurden die Ergebnisse der Umfrage durch die Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft (Überlingen / Bad Harzburg) auf der Fachmesse „Zukunft Personal“ am 23. September 2009 in Köln.
Die Angst vor dem Nein des Kunden
von Anne M. Schüller
Verkäufer sind Entscheidungshelfer. Sie legen die Trittsteine und machen den Weg zum Ufer des Neulands frei. Wer allerdings in der Abschlussphase unsicher wirkt, überträgt diese Unsicherheit auf seinen Gesprächspartner. Oft sorgt die mangelnde Entschlossenheit eines schwachen Verkäufers für den Rückzug des Kunden. Und all das nicht selten aus einem einzigen Grund: Aus Angst vor dem Nein.
Wer im Verkauf tätig ist, muss zwangsläufig mit einer bestimmten Anzahl von Absagen rechnen – das ist ein Teil des Jobs. Weniger erfolgreiche Verkäufer haben jedoch oft Angst vor dem Nein des Kunden. Sie fürchten eine Beschädigung ihres Ego oder eine emotionale Zurückweisung. Ablehnung kann, wie jeder am eigenen Leib schon gespürt hat, eine sehr unangenehme Erfahrung sein. So versuchen wir, dies zu vermeiden. Wir schwafeln herum und reden um den heißen Brei, nur um der Abschlussfrage aus dem Weg zu gehen.
Der Ursprung der Angst
In Gefahrensituationen wird unser Denkhirn zurückgeschaltet und die Amygdala tritt in Aktion. Sie ist unser neuronales Gefahrenradar. Sie hat vor allem die Aufgabe, uns vor Schaden zu bewahren. Und jedes Nein eines Kunden ist eine potenzielle Gefahr. Es bedeutet Niederlage, Blamage, Liebesentzug. Jedes „Ich muss es mir noch einmal überlegen“ klingt da schon sehr viel freundlicher. So verspielen manche Verkäufer zugunsten der trügerischen Hoffnung ein wahrscheinliches Ja, um das eiskalte Nein zu vermeiden. Weiterlesen »
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