Klotz's Competence Selling Blog

Manager zum Psychoanalytiker

Das mag ich mir vorstellen: Der  krisengeschüttelte Manager in der Sinnkrise und dann auf der Couch. Nun, was viele einfache „Indianer“ schon längst machen, weil sie den Druck nicht mehr aushalten, ist doch auch für Manager nichts Neues, man nennt es dort Burn-Out. Die Probleme sind die gleichen, die Ursachen andere. Wobei….jeder Manager hat heute auch einen Chef, die Zahl derer, die keinen mehr über sich haben, wird immer kleiner. Von daher…. Warum nicht. Eines kann man ja nur hoffen, dass ein Umdenken erfolgt, auf allen Ebenen, vom Indianer bis zum Häuptling.

Quelle: Wiwo

Die Finanzkrise hat die Alpha-Manager in eine Sinnkrise gestürzt. In den Konzernen sind künftig andere Rudelführer gefragt.

Georg Fischer ist der Mann, dem die Manager vertrauen. In seiner Praxis an der Düsseldorfer Königsallee bietet der Psychoanalytiker Top-Managern Gespräche auf Augenhöhe. Fischers Spezialgebiet: nicht das Jonglieren von Finanzzahlen, sondern die Aufarbeitung seelischer Konflikte. Die Finanzkrise, sagt der 50-jährige Führungsberater griechischer Abstammung, habe ihm Zulauf beschert – etliche Männer und Frauen aus den Top-Etagen deutscher Unternehmen suchen Fischers Beistand, bis vor Kurzem wagte kaum ein Mitglied einer Chefetage diesen Seelenstriptease.

Hier gehts weiter.

31. Juli 2009 Verfasst von competenceselling | Literaturliste | | Noch keine Kommentare

Sterben wir Verkäufer aus?

Gerade lese ich die Nachricht, dass der Internethandel boomt. Schön, denn ich habe bereits vor zehn Jahren prognostiziert, dass diese Entwicklung kommt und vor  allem, dass trotz Krisen ein jährliches Wachstum beim e-commerce zu sehen sein wird. Jetzt lese ich im Handelsblatt:

Nach Prognosen des BVH, die auf einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest basieren, wird der Online-Umsatz 2009 um 15 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro steigen. Der Versandhandel dürfte damit erstmals mehr als 50 Prozent seiner Erlöse im Netz erwirtschaften, wie der Verband am Dienstag in Düsseldorf berichtete. Insgesamt wird der Branchenumsatz in diesem Jahr demnach um 1,7 Prozent auf 29,1 Mrd. Euro zulegen.

Nun, das bedeutet aber auch, dass für diese knapp 30 Mrd. Euro kein einziger Verkäufer benötigt wurde, um die Ware an den Käufer zu bringen. Nicht ein einziger !Gut, das gilt im Versandhandel natürlich auch. Aber da gibt es wenigstens noch Mitarbeiter im Call-Center.

Betrachten wir jetzt noch den Handel neben dem o.a. Versandhandel und übertragen diese Entwicklung auf alle Branchen und Märkte, dann muss ich zu einer neuen Prognose kommen. Und die heisst, die Verkäufer sterben aus. Früher oder später. Oh, ich will nicht übertreiben, im Investitionsgüterbereich wird es uns noch lange geben. Doch je mehr auch hier Produkte „commodity“ werden, desto leichter werden sie über das Internet verkaufbar. Dieser Trend hat längst begonnen.

Und eine weitere Prognose: Da wo tatsächlich noch Verkäufer gebraucht werden – und hier meine ich nicht den Call-Center Agenten – brauchen wir die Besten, die besten Kompetenzen und ein Höchstmaß an Fähigkeiten, die rund um die Aufgabe erforderlich sind.

Bin gespannt, wie ich in zehn Jahren meine Prognose bewerten werde.

30. Juli 2009 Verfasst von competenceselling | Sales / Marketing, Trends / Wirtschaft | , , | Noch keine Kommentare

Es nervt

Manchmal frage ich mich, ob Verkäufer nicht zu Recht einen schlechten Ruf haben. Auf jeden Fall haben sie es auszubaden. Was? Nun, die Fehler ihrer Firmen, Chefs, Strategen, was auch immer. Jedenfalls nervt gerade in „Krisenzeiten“ die aktuelle Form von Vertrieb ganz gewaltig. Warum? Nun, mein Eindruck ist, dass gerade jetzt massiv Druck auf den Vertrieb aufgebaut wird, einen Abschluß zu erzielen. Und die Vertriebler machen mit, schliesslich drohen Provisionen wegzufallen und die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes schwingt auch immer mit. Zu leicht findet sich ja Ersatz.

Grauenhaft ist jedenfalls mit welcher Ignoranz manche Firmen ihre Drückerkolonnen auf einen hetzen.

1. Beispiel: Die Deutsche Telekom. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht mindestens zwei Anrufe kommen, in denen man zu anderen Verträgen gedrängt wird. Jedes Bitten und „Flehen“, man möge doch aus der Liste genommen werden, wird auf der anderen Seite der Leitung mit eigener Hilflosigkeit beantwortet. Es ist ein dummer Kreislauf. Der Kunde wird nicht ernstgenommen, wenn er freundlich aber bestimmt ablehnt, wird immer wieder angerufen, weil er aus der Liste nicht entfernt wird und wird dann langsam aber sicher sauer. Kein Wunder, dass man irgendwann patzig wird oder sofort auflegt. Weiterlesen »

28. Juli 2009 Verfasst von competenceselling | CRM Fallen | | 2 Kommentare

Jetzt fällt es auf !

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Früher fiel ein schlechter Chef nicht so auf

3,41 Millionen Menschen waren laut Bundesagentur für Arbeit (BA) im Juni arbeitslos, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Das macht Angst, auch den Mitarbeitern, die der ersten Kündigungswelle entkommen sind. Und wo Angst herrscht, geht die Motivation flöten. Die Führungskräfte wissen das. Nach einer Studie der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates sind 31 Prozent der Firmen in Zentral- und Osteuropa sich darüber im Klaren, dass die Leistungsbereitschaft aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage sinkt. Die Studie zeigt aber auch deutliche Defizite der Chefs, die zur Demotivation beitragen. Dabei ist eine unmotivierte Belegschaft das, was ein Unternehmen in Krisenzeiten am wenigsten brauchen kann.

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23. Juli 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Versteckte Werbung

Beinahe wäre ich doch reingefallen….beim Lesen der Online-Ausgabe der Financial Times fand ich einen Beitrag über Vorstellgespräche und was ein Mann dabei anziehen sollte (Frauen wurden nicht erwähnt). Der Beitrag verlinkt dann auf eine kleine „Prezzi“-Show, in der drei „Typen“ gezeigt werden – der Sozialpädagoge, der Produktmanager und der Grafikdesigner.

In der Show werden dann Vorschläge zur Kleidung gemacht, über die ich dann herzlich lachen musste. Für den Produktmanager z.B. ein Hemd von Boss für 279 Euro und Schuhe von  Meier für 995 Euro.

Na ja, also keine wirklich brauchbaren Tipps für junge Leute, die sich gerade irgendwo bewerben. Leider nur Werbung pur. Schade, dass sich die FT dafür hergibt. Ich dachte, das bleibt den Lifestylemagazinen vorbehalten und nicht einer seriösen Wirtschaftzeitung. So verkleidet man also heute Anzeigen. Dafür ist es gut gemacht.

Also, weitersurfen….Wer es sich dennoch ansehen möchte, hier der Link.

P.S. Prezzi als Tool für solche Shows ist sehr zu empfehlen.

P.P.S Wer für sein Vorstellgespräch wirklich gute Tipps hinsichtlich Kleidung und Auftreten benötigt, dem/der empfehle ich Rosel Haas oder Carmen Brablec. Das war (versteckte) Werbung ! Aber kostenfrei.

22. Juli 2009 Verfasst von competenceselling | Personalentwicklung | | Noch keine Kommentare

Die Macht des Verbrauchers

Was machen Sie, wenn Sie ein Hersteller, Lieferant oder ein Dienstleister hängen lässt, Sie massiv enttäuscht oder das ausgesprochene Leistungsversprechen nicht erfüllt. Richtig: Sie beschweren sich. Was aber, wenn Ihre Beschwerde ungehört bleibt und sich das Unternehmen in keinster Weise entgegenkommend zeigt? Richtig: Sie ärgern sich und machen…nichts. Meistens jedenfalls.

Doch das wird sich ändern. Mehr und mehr Kunden vernetzen sich in Communities und tauschen sich so über ihre Erfahrungen aus. So z.B. im Portal HolidyCheck.de oder dem Verbraucherportal Ciao.de. Vieles entsteht aus Eigeninitiative wie z.B. Spielplatztreff.de und helfen oft im „Nachbarschaftssinne“. Zunehmend werden bei Unzufriedenheit auch Instrumente der Web 2.0 Technik genutzt und finden dank viraler Verbreitung rasch Zugang zu den Verbrauchern. Unangenehm für die betroffene Firma, die sich dann sicher fragt, ob man die Beschwerde nicht doch besser in anderer Form erledigt hätte.

Auch in meinem Blog habe ich schon von „CRM-Fallen“ berichtet und von der Herausforderung den Kunden – gerade auch im Reklamationsfalle-  ernst zu nehmen. Doch manchmal wundert es mich, wie leichtfertig Firmen diese Signale und Musterfälle ignorieren und wie sehr die Bewusstseinsschärfung für eine priorisierte Kundenzufriedenheit noch in den Kinderschuhen steckt.

Ein gutes Beispiel, wie sich „Beschwerden“ verbreiten können fand ich im Blog Job & Joy von Jörg Weissner, der es wiederum auch an anderer Stelle gefunden und aufgegriffen hat und sich von seiner Plattform aus auch wieder verbreitet. Und so kreisst dieser Fall wahrscheinlich auch dann noch, wenn die betroffene Firma längst zurückgerudert ist. Der Schaden ist fast nicht wieder gutzumachen.

In diesem Sinne – denken Sie daran, Ihr Kunde, der Verbraucher, hat mehr Macht und Möglichkeiten als Sie denken.

Hier das Video zum Fall Dave Caroll

21. Juli 2009 Verfasst von competenceselling | CRM Fallen | | Noch keine Kommentare

Haben Sie heute schon Ihren Chef erzogen

Einen durchaus ernst gemeinten Beitrag über die Konflikte zwischen Chef und Mitarbeiter fand ich im „Uni-Spiegel“. Hier die Einleitung und der Link zum Vertiefen:

Wie Sie Ihren Chef erziehen

Die Arbeit könnte so angenehm sein, wäre da nicht dieser verhaltensauffällige und schwererziehbare Boss. Ständig kritisiert Ihr Chef Sie, vergisst Absprachen, gibt Ihre Ideen als eigene aus? Mit diesem Zehn-Punkte-Plan kriegen Sie jeden schwierigen Vorgesetzten in den Griff.

Ein Abteilungsleiter, der mit einer Soft-Air-Pistole seine Mitarbeiter beschießt oder ihnen Stromschläge mit einer elektrischen Fliegenklatsche versetzt – das ist keine neue TV-Episode von Büro-Fiesling Stromberg, sondern ein realer Fall, mit dem sich das Landesarbeitsgericht in Nürnberg gerade beschäftigt. Und leider auch ein Beispiel dafür, dass die Sitten in deutschen Unternehmen verfallen. Da der Druck der Wirtschaftskrise meist von oben nach unten weitergereicht wird, verschärft sich der Ton.

Lesen Sie bitte hier weiter.

20. Juli 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Wild Duck Dueck

Gerade fand ich einen schönen Beitrag in der Süddeutschen über meinen „Kollegen“ Gunther Dueck, der ein neues Buch veröffentlich hat – „Direkt Karriere“. Nicht nur der Artikel ist lesenswert, sondern auch seine Bücher, die mehr als kritisch mit den Chefetagen umgehen. Und falls Sie mal Gelegenheit haben, eine seiner Vorträge zu hören, greifen Sie zu. Es lohnt für einige Anregungen. Hier jedenfalls ein Auszug aus dem Beitrag in der SZ:

In Duecks Zukunftsmelodien spielt der Kulturwandel eine zentrale Rolle, die Kultur des Lernens und Miteinanderarbeitens. Wie überhaupt die Blutleere und Hirnlosigkeit in zeitgenössischen Unternehmensorganisationen ein ständiger Stein des Anstoßes für Dueck sind und ihn regelmäßig zur Feder greifen lassen. Mit seiner Vorliebe fürs Ironische spießt er zum Beispiel in „Lean Brain Management“ die Callcenterisierung der Arbeit auf nach dem Motto: Wir können noch viel effizienter arbeiten, wenn wir teure Intelligenz nur vorspiegeln. In seinem neuesten Buch „Direkt-Karriere“ rechnet er sarkastisch mit den Neurosen und Allüren auf den Chefetagen ab: „Üblicherweise müht sich der Mensch, Stufe für Stufe verdienstvoll nach oben zu kommen. Doch das ist dumm. Wenn Sie unbedingt gut arbeiten wollen, können Sie damit auch später noch anfangen.“

14. Juli 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Mitmacher gesucht

Die Erfolgsautorin Anne M. Schüller sucht für ein neues Buchprojekt Firmen, die ihre schriftlich definierte Vertriebskultur (Vision, Mission Statement, Leitbild, Vertriebsgrundsätze) zusammen mit ausgewählten Kunden erstellt haben. Bitte direkt melden bei Anne M. Schüller, info@anneschueller.de

14. Juli 2009 Verfasst von competenceselling | Diverses | | Noch keine Kommentare

Die kundenfokussierte Mitarbeiterführung

Ein neuer Führungsstil in 7 Schritten von Anne M. Schüller

Im unternehmerischen Wettbewerb erreicht man eine Vorrang-Stellung nicht länger darüber, was man macht, sondern vielmehr darüber, wie der Kunde dies wahrnimmt. Und jede Unternehmensstrategie ist nur so gut, wie die Mitarbeiter, die diese umsetzen. Deshalb lassen sich Kunden nicht länger an Sales & Marketing wegdelegieren. Sie gehen Jeden im Unternehmen an. Denn: Der Kunde ist der wahre Boss. Er verlangt ein kundennahes Management und auch einen neuen Führungsstil: die kundenfokussierte Mitarbeiterführung.

Lesen Sie bitte im ebook von Anne M. Schüller weiter, dass sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

eBook Mitarbeiterführung

8. Juli 2009 Verfasst von competenceselling | Leadership | , , | Noch keine Kommentare