Klotz's Competence Selling Blog

Worte des Tages

„Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen“

Henry Ford

30. Mai 2009 Verfasst von competenceselling | Zitate | | Noch keine Kommentare

Deutsch für Könner

Eine schöne Übung für alle, die glauben, es gehöre doch noch zu den notwendigen Kompetenzen, Deutsch korrekt zu sprechen – und zu schreiben findet sich auf Spiegel Online. Bastian Sick hat dort ein paar wirklich schwierige Fragen zur Rechtschreibung zusammengestellt.

An dieser Stelle auch mein Dank an diejenigen, die a) meine Fehler in diesem Blog gnädig als Tippfehler einsortieren und b) die mich darauf hinweisen – Ihr seid grässliche Besserwisser ;-)

Aber mal ernsthaft. Gutes Deutsch zu sprechen und auch zu schreiben, wird einem nicht leicht gemacht. Der Einfluss durch Werbung, Medien und andere Sprachen ist gross und zunehmend finden wir uns in einer internationalisierten Sprachform wieder. Dazu kommt die Prägung aus unterschiedlichen Branchen der Geschäftswelt. Denn das kennen Sie doch auch: Stehen zwei Gruppen von Branchenbeschäftigte  bei einer Party, verstehen die ihre Geschäftsthemen  untereinander kaum.

Also, ich plädieren dafür, nicht jeden Abküfimmel und jede Buzzwordsaison mitzumachen und einfach mal normal zu reden. Wenn es dann auch noch korrekt ist, um so besser.

29. Mai 2009 Verfasst von competenceselling | Übungen | | Noch keine Kommentare

Worte des Tages

„Mungokernsprossen schmecken am besten, wenn man sie
kurz vor dem Servieren durch ein saftiges Steak ersetzt“ (Unbekannt)

26. Mai 2009 Verfasst von competenceselling | Zitate | | Noch keine Kommentare

Kennen Sie die Cookie-im-Kopf-Funktion?

Da erzählte mir gerade ein netter Kollege, dass er nach einem Jahr der „Treuelosigkeit“ wieder zu einem bestimmten Friseur ging und von Diesem im Verlauf der „Sitzung“ gefragt wurde, ob er denn mal wieder in Berlin gewesen sei. Es war damals sein erster Besuch in diesem Salon. Mein Kollege war positiv überrascht, denn zwar erinnerte er sich an seinen Friseurbesuch ein Jahr zuvor und auch dass über seine Heimatstadt Berlin gesprochen wurde. Aber das der Haarkünstler sich noch daran erinnert fand er bemerkenswert.

Solche Erlebnisse kenne ich auch. Da gibt es den Empfangschef einer großen Firma, der einen Besucher auch noch nach längerer Zeit erkennt und mit Namen begrüßt, den Marktverkäufer, der beim nächsten Einkauf nachfragt, ob denn das zuletzt Gekaufte auch geschmeckt habe. Und natürlich der nette Italiener, der einen per Handschlag in seinem Restaurant begrüßt, als wäre man der beste Stammgast (oder tut der nur so?). Und auch bei EDEKA gibt es ja bekanntlich den Weinberater, der sich noch Jahre später daran erinnert, welchen Wein er zur Geburt der Tochter des Kunden empfohlen hat (na ja, Werbung halt). Und mein Optiker kennt natürlich meine Brillenglaswerte als wenn es seine eigenen wären. Ebenso schafft es die Besitzerin der Reinigung, meinen letzten Tomatenfleck auf dem Anzug anzusprechen, bevor ich noch richtig den Laden betreten habe.
Das löst Wow-Effekte aus, nicht wahr? An was diese Leute sich so alles erinnern, toll! Leider sind solche Wow’s selten geworden. Z.b. fällt mir da der Inhaber einer Eisdiele ein, die ich seit 25 Jahren regelmäßig besuche. Auch nach so langer Zeit begrüßt er mich so neutral, als wenn er mich noch nie gesehen hätte, dabei habe ich eine Zeitlang fast täglich dort mein Geld gelassen. Nun ja, vielleicht liegt es an mir, ihm mein Gesicht nicht einprägend genug gemacht zu haben.
Schade also, dass so wenig Menschen (und das formuliere ich mit Absicht mal so allgemein) die Cookie-im-Kopf-Funktion nicht aktivieren können. Oder es verlernt haben.
Was Amazon und Co. so vortrefflich beherrschen, den Kunden sofort wiederzuerkennen und sich auf ihn einzustellen, stünde nicht nur manchem Verkäufer gut, auch im Privatleben wäre es durchaus hilfreich. Zugegeben, es ist schwer, wie soll man sich die vielen Namen, Gesichter und Geschichten der Kunden merken? Und wie könnte man das durch Tools unterstützen, schließlich sind wir ja keine Software.
Liegt dieses Unvermögen aber nicht erstmal darin begründet, dass der Sinn, das Erkennen einer Notwendigkeit in dieser Fertigkeit nicht gesehen wird. Warum sollte ich mich in dieser Disziplin engagieren und anstrengen? Was hab ich davon? Es ist mein Eindruck, dass unbewusst so gehandelt wird. Natürlich gibt es CRM System, in denen sich fleißige Menschen Notizen über Ihre (Stamm)-Kunden machen. Und es auch benutzen. Zumindest also zum Geburtstag gratulieren oder das ein- oder andere Hobby ansprechen. Das wirkt nur leider zu unecht, zu sehr danach, da hat einer heute im Kalender einen Eintrag gefunden.
Es ist also eine Kunst, sich das eher Unscheinbare, das Nebensächliche zu merken. Eine Bemerkung des Gegenübers zu speichern (im Kopf bitte) und später drauf anzusprechen. Z.b. so:
- Sind Ihre Kopfschmerzen bei unserem letzten Treffen eigentlich rasch wieder weggegangen?
- Hat Ihr Sohn das Abi jetzt schon hinter sich?
- Sie sprachen mal davon, bei Gelegenheit einen Hinweis über xy zu erhalten. Hier ist er….
- Ich hörte, Sie möchten gerne einmal….
Der Punkt ist nicht die fest vereinbarten Dinge aufzugreifen, sondern sich die eher zweirangigen oder die unausgesprochenen Dinge zu merken. Oder die ein- oder andere private Äußerung noch einmal anzusprechen und freundlich nachzufragen. Dafür gibt es allerdings zwei Grundvoraussetzungen: 1. Sie aktivieren und trainieren Ihre Cookie-im-Kopf-Funktion und 2. Sie interessieren sich für Ihre Mitmenschen. Ich glaube, der zweite Punkt ist schwieriger als der erste. Oder?

25. Mai 2009 Verfasst von competenceselling | Personalentwicklung | | Noch keine Kommentare

Wie ein erfolgreiches Unternehmen die Krise sieht

Ein guter Freund machte mich auf den Versandhändler Manufactum und seine aktuelle Hausmitteilung aufmerksam. Darin findet sich ein eher ungewöhnlicher Beitrag über die derzeitige Wirtschaftskrise, in dem Manufactum sich kritisch zum Kasinokapitalismus äussert und die derzeitige Lage der Ökonomie mit einem chronischen Defekt vergleicht.

Eher ungewöhlich für einen erfolgreichen Versand- und Filialhändler. Bei genauem Hinschauen dann jedoch nicht, positioniert sich Manufactum mit seinem Produkten doch klar in der „Nachhaltigkeits“-Ecke. Schon immer hat man auf Produkte gesetzt, die langlebig und qualitativ hochwertig sind. Und auf eine gute Kundenbindung. Weiterlesen »

20. Mai 2009 Verfasst von competenceselling | Sales / Marketing, Trends / Wirtschaft | , | Noch keine Kommentare

Hilfe, ich werde als Kunde vergrault

Neukunden zu gewinnen ist wichtig, es ist sogar überlebenswichtig, denn unsere Wirtschaft basiert auf Wachstum und dazu gehört auch das Wachsen in Bezug auf Kunden, die wiederum für mehr Umsatz sorgen und natürlich auch für mehr Marktanteile, eine besser Position im Markt, etc., etc.

Doch manchmal scheint es, als wenn der Bestandskunde dabei zu kurz kommt. Sein „Beitrag“ wird dann als selbstverständlich angesehen, um ihn muss man sich nicht bemühen und schon gar nicht mehr locken. Er ist ja da.  Vor allem, wenn dieser Bestandkunde schon länger Kunde ist,  ist man sich fast sicher, dass er „nie“ wieder gehen wird.

Weit gefehlt, denn auch Bestandkunden sind nicht zu 100 % sicher. Auch diese müssen immer wieder auf ihre Loyalität hin gepflegt werden. Weiterlesen »

19. Mai 2009 Verfasst von competenceselling | CRM Fallen | | Noch keine Kommentare

Bildung als Grundlage für ein erfülltes Leben

Dieser Blog beschäftigt sich mit unseren persönlichen Kompetenzen, vor allem im Vertrieb. Dass dies nicht nur ein Thema der verkäuferischen Tätigkeit, sondern bereits in der vorberuflichen Phase wichtig ist, zeigt die Diskussion um die richtige Ausbildung in Schule und Hochschule.

Es geht also um Bildung, Ausbildung und die Erlangung von allgemeinen Kompetenzen.

Wie steht es damit und wie kann hier ein besserer Ansatz gefunden werden? Ein Ansatz wird von Brigitte Göbel aufgezeigt. Sie ist Gründerin und Managerin der Privaten bilingualen Ganztagsschule und seit heute Gastbloggerin im innovativ.in-Blog.

Eine ihrer Aussagen: „Der Schwerpunkt des Konzeptes liegt auf der Ausbildung von Kompetenzen sowie der Förderung des selbstbestimmten und selbstorganisierten Lernens. Anders gesagt: Es geht nicht darum, Unterrichtsstoff zu „pauken“, sondern den Kindern zu vermitteln, wie sie sich Wissen selbständig aneignen, Informationen aufbereiten und auch anderen präsentieren.“

Mehr über das Konzept dieser neuen Schulform können Sie die ganze Woche im Blog des Business Club Innovativ In lesen.

18. Mai 2009 Verfasst von competenceselling | Personalentwicklung | | Noch keine Kommentare

Genug gejammert !

14. Mai 2009 Verfasst von competenceselling | Diverses | | 2 Kommentare

Zitat des Tages

Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance.

Winston Churchill

14. Mai 2009 Verfasst von competenceselling | Zitate | | Noch keine Kommentare

Kundenbindung ist doof

Gefunden in Bernd Röthlingshöfer’s Blog

Kundenbindung ist eines der bescheuerten Wörter, die ich schon lange aus meinem Wortschatz gestrichen habe. Denn keine Kunde will gebunden werden. Kunden wollen frei sein in ihren Entscheidungen und brauchen keine Unternehmen, die sie an die Kette legen. Es ist eines der Wörter, das typisch ist für das Old School Marketingdenken. Alles nur vom Unternehmen und nicht vom Kunden her gedacht. Wenn Unternehmen über Kundenbindung nachdenken, kommen wahrscheinlich so Sachen wie Handy-Knebelverträge dabei heraus.

Schön dass es erfolgreiche Unternehmer gibt, die das anders sehen. Wie zum Beispiel der Boss der dm-Kette Götz Werner:
„Dabei geht es allerdings nicht um Kundenbindung, wie die meisten im Handel glauben. Es geht ­darum, dass sich der Kunde gern mit uns verbindet.
profil: Wie schaffen Sie diese Verbindung?
Werner: Durch Werbung, durch Sponsoring, durch das Auftreten unserer Mitarbeiter. Das Wichtigste ist die Mund-zu-Mund-Propaganda. Die eigenen Mitarbeiter müssen am Stammtisch gut über das Unternehmen reden. Viele Unternehmensführer unterschätzen, dass die wichtigsten Werbeträger die eigenen Mitarbeiter sind. So, wie wir unsere Mitarbeiter behandeln, behandeln sie dann unsere Kunden.

Zitat aus: profil online

13. Mai 2009 Verfasst von competenceselling | Sales / Marketing | | Noch keine Kommentare