Klotz's Competence Selling Blog

Defizite bei Entwicklung des Personals

Quelle: Welt Online

Nach der aktuellen Studie Global Leadership Forecast ist das Vertrauen in die Qualität der Führungskräfte in den vergangenen acht Jahren stetig zurückgegangen. Im Rahmen der weltweit umfangreichsten Untersuchung zu Führungsmethoden und Führungskräften in Organisationen wurden mehr als 13 700 Führungskräfte und HR-Verantwortliche in 76 Ländern befragt. Die Ergebnisse der Untersuchung zum Vertrauen in Führungskräfte wurden im Global Leadership Forecast 2008/09 dokumentiert. Die Studie untersucht ferner, warum das Vertrauen in die Führung trotz des erhöhten Fokus auf die Entwicklung von Führungstalenten weiterhin abfällt. Sie kommt dabei zu folgenden Erkenntnissen: Nur 41 Prozent der Führungskräfte sind mit dem zufrieden, was ihnen ihre Organisation zur Entwicklung ihrer Führungsfähigkeiten anbieten. Dies entspricht einem Rückgang von zwölf Prozent im Vergleich zum letzten Leadership Forecast, der vor zwei Jahren veröffentlicht wurde. Im Rahmen der Untersuchung wurden HR-Experten gebeten, zehn Erfolgsfaktoren für die Durchführung ihrer Führungskräfteentwicklungsprogramme zu bewerten. Nur 44 Prozent erzielten eine positive Einschätzung über alle Faktoren hinweg. Unternehmen vernachlässigen vor allem Maßnahmen, die den Führungskräfteentwicklungsprogrammen den nötigen Schub geben.

Den meisten Managern mangelte es an den Fähigkeiten oder der Verantwortlichkeit, ihre Mitarbeiter zu entwickeln. So gaben z. B.

56 Prozent der Führungskräfte an, dass sie und ihr Manager keinen formalen Entwicklungsplan erstellt hätten. Bei Senior Managern war dies noch seltener der Fall. Laut HR-Experten wurden nur 35 Prozent der Senior Manager für den Erfolg von Führungskräfteentwicklungsprogrammen in die Verantwortung genommen.

Die multi-nationale Führung ist eine gewaltige Verantwortung. Sie verlangt, Entscheidungen in einem komplexen und vieldeutigen Umfeld zu treffen, kulturelle Nuancen zu erkennen und den Führungsstil entsprechend anpassen zu können. In multi-nationalen Unternehmen arbeiteten 28 Prozent der Führungskräfte in Verantwortungs- oder Geschäftsbereichen, die ein hohes Maß an Zusammenarbeit mit Führungskräften aus verschiedenen Ländern verlangte.

Lediglich 29 Prozent der multinationalen Unternehmen verfügten über Prozesse, um ihre Führungskräfte darauf hin zu entwickeln. Die Studienergebnisse stehen auf der Internet-Seite der DDI Deutschland GmbH zum Download zur Verfügung.

19. Dezember 2008 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Sind Sie ein Networker?

Klar sind Sie das. Sie sind in allen möglichen Internet Communities verzeichnet. Xing, Facebook, Twitter. Sie sind bei Yasni und Koepe.de eingetragen. Sie lesen Blogs, stöbern durch Wikio, haben Ihre Bookmarks  bei Delicious öffentlich gemacht und schreiben auch mal Kommentare.  Super! Dann sind Sie jetzt ein Networker.

Wenn es denn so einfach wäre. Nur weil Sie das ein- oder andere Internet Tool benutzen, sind Sie noch lange kein Networker. Es sind nur T O O L s. Nicht mehr und nicht weniger.

Was ist dann also ein Networker? Früher hiess das doch mal auch gerne Strippenzieher, Sie erinnern sich. Doch das war sicher zu negativ. Heute gilt es also Verbindungen oder Beziehungen zu pflegen. Das ist die originäre Bedeutung des Wortes. Der Kern liegt aber im Verb pflegen. Es reicht nicht aus, viele Menschen zu kennen, mit ein paar Hundert durch Tools wie Xing verbunden zu sein. Davon alleine passiert nichts. Erst wenn diese Menschen regelmässig (was auch immer das für den einzelnen Kontakt bedeutet) kontaktiert werden, wenn man telefonisch oder persönlich miteinander spricht, dann kann eine Pflege überhaupt angehen. Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht und die muss man einfach kennen. Doch auch ohne unmittelbaren Grund sind Kontakte zu anderen pflegebedürftig. Oder rufen Sie jemanden nur dann an, wenn Sie konkret etwas von ihm wollen oder brauchen? Warum nicht einfach mal fragen, wie es denn geht, ob man etwas für den Anderen tun kann – einfach so.

Doch auch bei den o.g. Tools gilt es Regeln zu beachten:

  • Achten Sie bei Wahl der Plattform auf den eigenen Einsatzzweck: Berufs- und branchenspezifische Netzwerke eignen sich mehr zum fachlichen Austausch, gemischte Netzwerke bieten mehr Chancen auf Jobs und Aufträge.
  • Das Profil muss detailliert gestaltet werden  und mit einem sympathischen, professionellen Foto versehen sein.
  • Suchen Sie gezielt nach Kontakten, die den eigenen Bedürfnissen sowie der eigenen Ebene und Kompetenz entsprechen. Passsen die Verbindungen bezüglich der Hierachie und der Branche
  • Machen Sie bei einer Kontaktaufnahme deutlich, was Sie zu bieten haben und welchen Nutzen der andere von dieser Verbindung  haben könnte.
  • Bringen Sie sich mit Ihrem eigenen  Erfahrungsschatz ein. Teilen Sie Ihr Wissen und Ihre Kontakte mit anderen. Verbinden Sie Andere miteinander.

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Fotoquelle: everystockphoto

Neben diesem virtuellen Netzwerk sollten Sie also in realen Communities aktiv sein. Die klassischen dieser Art sind die Clubs, z.B. Lions, Rotary oder Rotonda. Daneben gibt es heute zahlreiche Business Clubs, Wirtschaftsvereinigungen und Interessensverbände. Schauen Sie doch mal, was es in Ihrer Nähe gibt und welcher dieser Einrichtungen zu Ihnen passt.

Networking bedarf also des systematischen und methodischen Vorgehens. Kontakte sind zu knüpfen, Beziehungen zu pflegen und dauerhaft aktiv zu gestalten und das auf der Grundlage der gegenseitigen Förderung, des Austausches von Information und Gedanken und durchaus auch des persönlichen Vorteils.

Egal um was es gerade geht, eine Information, einen Tipp oder eine Empfehlung. Wer  sich aktiv und ohne Hintergedanken in ein funktionierendes Netzwerk einbringt, kommt schneller ans Ziel.  – sowohl im Beruf wie auch für das private Leben.

Moderne Netzwerke und persönliches Networking haben nichts mehr mit „Klüngel“ oder „Seilschaften“ zu tun. Heute geht es um offene und ehrliche Kommunikation. Jeder weiss vom anderen, dass es darum geht, irgendwann mal Vorteile oder Aufträge  zu erlangen. Verneinen Sie diese Absicht, glaubt Ihnen das eh keiner. Also gehen Sie offen damit um, respektieren Sie aber auch, wenn man Ihnen signalisiert, hier ist nichts zu holen.  Bleiben Sie fair und höflich. Zeigen Sie Bereitschaft zur Investition, denn es geht um die menschliche Grundfähigkeit, Beziehungen zu anderen zu knüpfen, zu pflegen und erfolgreich zu gestalten. Beziehungsintelligenz ist die Fähigkeit, ohne die Sie hier nicht weiterkommen.

18. Dezember 2008 Verfasst von competenceselling | Competence Selling | | 1 Kommentar

Gefühle gehen einkaufen

aus der Rheinischen Post vom 12.12.08

Duisburg (RP) In der RP-Reihe „Mit uns auf Erfolgskurs – von den Besten profitieren“ ging es am Mittwoch Abend um Hirnforschung und Konsumverhalten. Psychologe Dr. Hans-Georg Häusel erklärte, wie Gefühle das Kaufverhalten beeinflussen.

Der aufgeklärte Mensch sieht sich gerne als ein rationales Wesen. Doch die Hirnforschung beweist, dass 70 bis 80 Prozent aller Entscheidungen vollkommen unbewusst von unserem Gehirn getroffen werden. Im Kaufhaus bestimmen oftmals nicht mehr der Einkaufszettel, sondern das Schnäppchen und gut platzierte Produkte unsere Kaufentscheidungen. Anlässlich der Vortragsreihe „Mit uns auf Erfolgskurs – Von den Besten profitieren“ der Rheinischen Post, des „Unternehmen Erfolg“ und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer (IHK) war Dr. Hans-Georg Häusel am Mittwochabend in der Mercatorhalle zu Gast. Der Konsumenten- und Marketing-Experte stellte in seinem Vortrag „Brain Views – Warum Kunden kaufen“ die neusten Ergebnisse der Hirnforschung für Marketing und Verkauf vor.Kunden zuschneiden, werden sie Erfolg haben.“

Bitte lesen Sie in der Rheinischen Post weiter


16. Dezember 2008 Verfasst von competenceselling | Hirnforschung | | Noch keine Kommentare

Kennen Sie schon „Minderleister“ – das Ärgernis der Woche !

Nach den Unworten Ressource und Lowperformer gibt es jetzt also den Minderleister.  Normalerweise interessieren mich ja solche Nachrichten nicht besonders, aber diesmal dient der nachstehende Beitrag aus dem Spiegel Online doch wunderbar als Abschreckung und als Beispiel, dass auch nach und in der Krise – die ja im wesentlichen auch eine Management-Krise darstellt – manche der Unternehmensleiter immer noch nichts verstanden haben.  Die Informationen, die sicher über frustrierte Mitarbeiter von G+J an den Spiegel geleitet wurden entlarven die Verachtung, die die Topetage dort für Ihre Leute empfinden müssen. Oder die völlige Hilflosigkeit und Überforderung. Von daher ist jeder weiterer Kommentar überflüssig. Schlimm, wenn man dann noch davon ausgehen muss, dass dies kein Einzelfall ist.

Gruner + Jahr will „Minderleister“ loswerden

Von Martin U. Müller

„Low-Perfomer“ sollen weg: Einem internen Papier zufolge wird die Belegschaft des Medienkonzerns Gruner + Jahr nach ihrem Nutzen eingestuft. Mitarbeiter „mit unzureichendem Leistungsniveau“ will der Konzern loswerden. Wer nicht freiwillig ein Abfindungsangebot annimmt, wird unter Druck gesetzt.

Hamburg – Bei dem durch harte Sparmaßnahmen in die Kritik geratenen Hamburger Verlag Gruner + Jahr („Stern“, „Geo“, „Brigitte“) haben sich bis zum Ablauf der Frist 110 Mitarbeiter entschlossen, ein Abfindungsangebot des Konzerns anzunehmen und das Haus zu verlassen.

Lesen Sie den Beitrag bitte hier:

Spiegel Online
Das es auch (etwas) besser geht, zeigt dagegen die WAZ-Gruppe.
Normalerweise werden Abbaupläne nicht so einfach veröffentlicht. Die WAZ geht -angeführt vom GF Bodo Hombach in die Offensive und stellt den von einer Beratungsfirma erarbeiteten Restrukturierungsplan in einen Blog. Hier als PDF abrufbar.
Der Blog dazu findet sich hier und natürlich gibt es eine Rubrik der Mitarbeiter im  WAZ-Protestblog.
Auch wenn die Vorschläge der Beratungsfirma mit Planstellen umgeht, als wenn keine Menschen dahinter ständen, agiert der Zeitungskonzern wenigstens offen und gesprächsbereit. Davon kann sich dann G+J eine kleine Scheibe abschreiben.

11. Dezember 2008 Verfasst von competenceselling | Leadership | , , , | Noch keine Kommentare

Glück soll ansteckend wirken

Quelle: Spiegel Online

Nicht nur ein Lachen steckt an – sondern auch Glücksgefühle. Das folgern US-Forscher aus einer Studie mit 5000 Menschen. Zufriedenheit kann sich demnach innerhalb sozialer Gruppen und sogar unter Nachbarn fortpflanzen.

Über 6,6 Ecken kennt jeder jeden, ein schon länger bekanntes Phänomen. Über bis zu drei Ecken soll man sogar Menschen glücklich machen können, die man nicht mal kennt, berichten nun der Harvard-Soziologe Nicholas Christakis und James Fowler von der University of California in San Diego im „British Medical Journal“ (Online-Vorabveröffentlichung).

Die Forscher hatten eine Sammelstudie ausgewertet, in der Gesundheit, Befindlichkeit und soziale Kontakte von mehr als 4.700 Erwachsenen über einen Zeitraum von 20 Jahren untersucht wurde. Die statistische Analyse der Daten ergab, dass das Gefühl, glücklich zu sein, ein hochansteckendes kollektives Phänomen ist, das sich entlang sozialer Kontakte in einer Kettenreaktion ausbreitet.

Demnach steigert ein glücklicher Mensch die Wahrscheinlichkeit, dass sein direkter Nachbar glücklich ist, um 34 Prozent.

Lesen Sie bitte den ganzen Beitrag hier: Spiegel Online

11. Dezember 2008 Verfasst von competenceselling | Hirnforschung | , , | Noch keine Kommentare

Visionen, Ideen, Projekte

VIPs – Visionen, Ideen, Projekte


15. Januar 2009

Sie zählen Sie zu den Quer- Vor- und Nachdenkern? Vermutlich gehören Sie auch zu denjenigen, die sich der Untergangs-Hysterie entziehen und der Krise trotzen. „Jetzt erst Recht!“, heißt unsere Devise. Dieses Land braucht mehr denn je Menschen, die etwas bewegen, Menschen, die eine Vision haben, Menschen, die Ideen entwickeln, die engagiert anpacken und ein Stück weit unbequem sind. Wir nennen sie VIPs – und für Sie wollen wir Wegbereiter sein. VIPs stehen für Visionen, Ideen, Projekte – eine Community, die Festgefahrenes „ver-rückt“. Wir laden Sie ein, sich auf Neues einzulassen.

VIPs – Visionen, Ideen, Projekte
15. Januar 2009, 19.00 Uhr

IBM Partnership Solution Center
Karl-Arnold-Platz 1 a
40474 Düsseldorf

Was passiert bei den VIPs?
Wir stellen Ihnen an dem Abend drei VIPs vor, die Ihre Vision, Idee oder Ihr Projekt präsentieren. Wir diskutieren mit und über die VIPs, vernetzen uns, stimmen darüber ab. Und wir zeichnen die VIPs auf und zeigen die Videos anschließend im innovativ.in Blog. Unser Ziel ist, dass die Visionen, Ideen und Projekte eine breite Öffentlichkeit finden, wir gemeinsam die Herausforderungen meistern und coole Ideen realisieren.

Wir bedanken uns bei unserem Gastgeber IBM für die Unterstützung der ersten VIPs Veranstaltung.

Über Ihr Feedback und Engagement freuen wir uns. Und über alle, die künftig zu den VIPs zählen. Wenn Sie ihre Vision, Idee oder ihr Projekt bei einer der nächsten Veranstaltungen vorstellen wollen, nehmen Sie doch mit uns Kontakt auf.

Weitere Infos finden Sie auch unter:

www.innovativ-in.de/c.3784.htm

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich:

info@innovativ-in.de

Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt.

10. Dezember 2008 Verfasst von competenceselling | Trends / Wirtschaft | | Noch keine Kommentare

Chef werden kann jeder

Gefunden im Tagesspiegel vom 8.6.2008

„Der perfekte Chef

Talent, Ehrgeiz, Training oder Elternhaus? Wie man zur Führungskraft wird, ist unter Experten umstritten
Die Manager von Morgen bekommen eine Aufgabe, die typisch ist für den Alltag in Unternehmen: Ein Mitarbeiter der IT-Abteilung arbeitet wiederholt schlampig. Ein Softwarefehler schleicht sich ein, der den Bürobetrieb für Stunden lahm legt. Damit sich das nicht wiederholt, zitiert der Vorgesetzte den Mitarbeiter zu einem persönlichen Gespräch. Wie würden Sie sich als Vorgesetzter verhalten?

„Anhand dieser Problemstellung kann man recht gut beurteilen, ob jemand als Chef in der Lage ist, die richtigen Worte in dem Konflikt zu finden“, sagt Jürgen Below, Geschäftsführer der Personalberatung Kienbaum Berlin. Das Rollenspiel ist Teil eines Auswahlverfahrens für künftige Führungskräfte.

Hier ist der ganze Beitrag: Tagesspiegel

8. Dezember 2008 Verfasst von competenceselling | Leadership | | Noch keine Kommentare

Wundermittel Coaching

Gerade habe ich die Artikel der Wiwo zum Thema Coaching gelesen. In den letzten beiden Ausgaben wurde ausführlich darüber geschrieben, aus Sicht der Anbieter ebenso wie auch Sicht der Coachees. So interessant und wichtig ich das Thema finde, ein paar Aspekte sind meiner Ansicht nach nicht abgedeckt. Daher an dieser Stelle den ein- oder anderen Eindruck, den ich dazu habe:

  1. Coaching hat in Deutschland ein Akzeptanzproblem. Einerseits ist es ein Statussymbol andererseits auch ein Makel: „Wie, Sie brauchen das?
  2. Ich glaube, es fehlt an der Bereitschaft viele Menschen, wirklich etwas annehmen zu wollen. Eine Belehrung nimmt niemand gerne an. Und so empfinden viele den Ratschlag eines Coachs, bzw. die Aufforderung, bestimmte Dinge zu tun. Denn ein Coach gibt auch klare „Hausaufgaben“ mit.
  3. Es fehlt in Deutschland an „Meistern“ – und ebenso an Schülern Das gab es früher mal, da war selbst der Ausgebildete noch ein Meisterschüler. Warum fehlt es daran? Weil nur wenige bereit sind, sich in die Schülerrolle zu begeben und genauso wenige sich trauen als Meister aufzutreten. Ein wenig Rückbesinnung darauf täte gut.
  4. Die Abgrenzung zum psychologischen Ratgeber oder Therapeuten ist oft nicht zu ziehen. Der Coach trifft heute auf immer mehr Probleme die eher in diese Kategorie fallen und ist damit dann auch überfordert. Die Kombination aus Coach und Psychologen gibt es eher selten und muss auch hinterfragt werden. Also gilt es klar zu entscheiden, zu wem von beiden der Kandidat eigentlich gehört.
  5. Coaching ist keine Wunderwaffe und wirkt schon gar nicht von heute auf morgen. Es ist ein langer Weg, wenn man sein Verhalten verändern will und muß trainiert werden. Die meisten Coaches verstehen sich aber nicht als Trainer, obwohl im engeren Sinne der Begriff dies mit abdeckt.
  6. Coaching gegen die Persönlichkeit des Coachees führt zu keinem Ergebnis. Es muss daher Ziel sein, die Biostruktur des Kandidaten herauszuarbeiten. Warum handelt er so, wie er handelt. Wie sehr kann er sich selbst akzeptieren und damit leben, dass er/sie so ist wie er ist. Das ist mehr ein Thema der sozialen Intelligenz, also der Selbsterkenntnis und des Selbstmanagements. Erst wenn das klar ist, dann kann Coaching wirken.

Hier der Beitrag der Wiwo zum Gegenlesen:

coaching

5. Dezember 2008 Verfasst von competenceselling | Personalentwicklung | | 2 Kommentare

Erfolgsfaktoren für eine gute Channelpolitik – Teil 2

Anreize im Channelvertrieb schaffen

Sind Sie geizig? Dann lassen Sie lieber die Finger vom Channelgeschäft weg. Viel besser: Treten Sie damit an, Ihren Vertriebspartner reich werden zu lassen. Je reizvoller das Konzept für Ihren Channel und je grösser die Chance für die Vertriebler beim Partner, mit Ihrem Produkt reich werden zu können, desto besser.

Im Ernst, welche Motivatoren geben Sie Ihren Partnern denn so mit. Haben Sie ein Provisionierungsmodell, dass aktraktiv ist und nicht nur den einfachen Abschluß eines Geschäftes vergütet, sondern vielleicht auch die Gesamtsumme nach Ablauf einer Periode (Quartal/Jahr) mit einem Bonus belohnt? Sind Staffelungen eingebaut, die eine Progression bei mehr Umsatz zulassen.

Aber gibt es neben dem Vergütungsmodell weitere Anreize für Ihren Vertriebspartner?

Denken Sie mal über folgende Punkte nach:

- Ist das Produkt so innovativ, dass es alleine schon reizvoll ist, dieses zu verkaufen (State-of-the-Art) und wenn nein, wie mache ich es „sexy to sell“.

- Gibt es hinreichende Abgrenzungsmerkmale des Produktes und des Herstellers. Warum sollte der Kunde es kaufen? Helfen Sie Ihrem verlängertem Arm im Channel, genügend Überzeugungsmaterial in Form von Value Propositions, Elevator Aussagen und Marketing-Material bereitzustellen

- Gibt es eine „Partnerkarriere“? Also belohnen Sie Ihre Partner durch verschiedene Stufen der Partnerschaft. Z.B. Silber-, Gold-, Platin-Partnerschaften. Wobei diese Stufen natürlich entsprechende Vorteile für den Partner bringen müssen

- Sind Sie in der Lage eine Community – eine Familie zwischen sich und den Partnern zu bilden oder aufzubauen. Binden Sie Ihre Partner in wichtige Entscheidungen ein und lassen Sie sie z.B. Einfluß auf die Produktentwicklung nehmen?

- Haben Sie neben den monetären Incentives auch gemeinschaftsbildende Aktionen im Programm? Z.b. gibt es gemeinsame Konferenzen, Sommerfeste oder Workshops hinsichtlich der Softskill Entwicklung des Partnervertriebes?

Halten Sie Ihre Partnerschaften ruhig ein wenig exklusiv. Suchen Sie sich die richtigen Partner aus, die zu Ihnen passen und achten Sie auf die berühmte „Augenhöhe“. Nicht jeder passt zu jedem. Anstelle viele Partner schaunen Sie lieber auf Qualität und „vergolden“ diese Beziehungen systematisch.

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Erfolgreiche Partnerschaften basieren auf Vertrauen, gute Stimmung und hoher Motivation auf beiden Seiten. Dazu gehört:

- Der beiderseitige Wille zu mehr Geschäft (Wachstum)

- Die Bereitschaft zur Investition beim Hersteller ebenso wie beim Partner. Ohne Invest kein Geschäft. Keine Partnerschaft ohne Invest auf beiden Seiten.

- Die Fähigkeiten der Mitarbeiter, die nicht nur motiviert werden wollen, sondern auch eine vernüftige fachliche wie persönliche Ausbildung erhalten müssen

- Den Ausbau der Qualifikation des Channels um alles mitzugeben, damit der Kunde fachlich und persönlich optimal beraten werden kann.

- Und nicht zuletzt: Der Wille zu einer kooperativen Konfliktlösung im Falle von Uneinigkeiten.

Auch wenn Sie den juristisch besten aller Partnerverträge benutzen. Er hilft nicht weiter, wenn Sie sich nicht einfach so vertragen. Vertrag kommt von vertragen und dazu braucht man keine Papierwerke, sondern einen Common Sense, der es ermöglicht auch im Konfliktfalle Lösungen zu finden.

Und zuletzt: Prüfen Sie doch mal, ob Sie Ihr eigener Partner sein wollen. Stimmen die Anreize, die Stimmung, die Strategie? Würden Sie sich auf Ihr eigenes Konzept einlassen? Wenn Sie das mit einem lauten Ja beantworten können, werden auch Ihre Partner mit Ihnen zufrieden sein.

Mehr zu diesem Thema später an dieser Stelle.

3. Dezember 2008 Verfasst von competenceselling | Sales / Marketing | | 1 Kommentar

Sind Sie glücklich

In der letzten Ausgabe der brand eins (12/09) findet sich ein wunderbarer Beitrag zum Thema Glück – überhaupt widmet sich die gesamte Ausgabe diesmal mit Beiträgen über das Glück in der Wirtschaft.
Da für mich die Formel gilt: Glückliche Menschen = erfolgreiche Menschen und erfolgreiche Menschen = bessere Verkäufer möchte ich ein paar Zitate aus folgendem Beitrags zitieren.
Wird schon schiefgehen! – Auf der Suche nach dem Glück rechnen die meisten mit allem – außer mit sich selbst. Eine Spurensuche mit Glücksfragen und Antworten von Eckart von Hirschhausen.

Das Glück der Idioten

Es gibt Tage, an denen wird einem schlagartig klar, dass die gesamte Glücksenergie dieses Planeten von einigen wenigen Deppen abgesaugt wird. Das Allerschlimmste daran ist, dass diese Trottel gar nicht bemerken, wie gut es ihnen geht – und wie schlecht unsereinem. Stimmt doch!

Diese Glückspilze watscheln rum wie Gustav Gans aus Entenhausen. Sie schnappen uns die besten Geschäfte weg und die schönsten Enten. Wir rackern für unser Glück, aber anderen fällt es vor die Füße. Wie gemein, finden wir. Kein Wunder, sagt die Wissenschaft, vertreten durch Professor Richard Wiseman. Der ist Psychologe an der Universität von Hertfordshire. Ein Glücksforscher. Wiseman hat vor vier Jahren eine Studie veröffentlicht, die unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Darin forderte Wiseman in Inseraten Menschen auf, sich bei ihm zu melden, nicht irgendwelche Menschen, sondern nur die, die sich selbst als a) besonders glücklich oder b) besonders unglücklich bezeichnen würden.

Heimtückischerweise platzierte Wiseman in derselben Ausgabe auch noch einen weiteren Aufruf ungefähr folgenden Inhalts: „Hallo liebe Teilnehmer an der Glücks- und Unglücksstudie wenn Sie dieses Inserat lesen und sich beim Studienleiter, also bei mir, Richard Wiseman, melden, dann haben Sie die Chance auf den Gewinn von 400 Pfund.“ Und natürlich kam es so: Ein Haufen Unglücklicher meldete sich bei Wiseman. Eine Anzahl Glücklicher auch. Im Haufen der Unglücklichen hatte niemand bemerkt, dass auch noch ein zweites Inserat in der Zeitung war, eben jenes mit dem 400-Pfund-Gewinn. Die „glücklichen“ Studienteilnehmer hatten das hingegen fast alle bemerkt. Glück macht Glück, so wie Geld Geld macht. Wie kann das sein?

Das Gegenteil von Glück ist nicht Unglück, sondern Langeweile.

Den ganzen Beitrag finden Sie hier: Wird schon schiefgehen!

1. Dezember 2008 Verfasst von competenceselling | Personalentwicklung | | 2 Kommentare